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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Kraft a» den kleinen Wagen legte, der nun über das Gras hin-rvllte, anscheinend mit eben solcher Leichtigkeit, als würde er vonseinem gewöhnlichen Gespanne gezogen.

Der Wildsteller blieb zurück, und folgte dem abziehendenWagen mit dem Auge, nachstnnend, was denn Wohl darin verborgenseyn könnte, bis derselbe die Höhe gewonnen hatte und nun auchhinter der Landwclle verschwunden war. Dann wandte er seinenBlick wieder ans die verlassene Scene rund umher. Die Abwesen-heit menschlicher Wesen würde kaum im Busen eines Mannes, derso lange an Einsamkeit gewöhnt war, Gefühle erregt haben, hättenicht das eben verlassene Lager die Erinnerung an seine kaum davongeschiedenen Besucher erweckt, und, wie cs der alte Mann baldgenug empfand, auch an die von ihnen ausgegangene Verwüstung.Er richtete sein Auge nach oben mit bedeutungsvollem Kopfschütteln,als er alles über sich so leer fand, wo kaum noch tausend Aesteund Zweige von den Bäume» hcrabgeschattet hatten, die nun, ihresGrüns beraubt, als werthlose, znrückgelassene Holzblöcke zu seinenFüßen lagen.

Ach," murmelte er bei sich,ich hätte es wissen sollen, ichhätte es wissen sollen! Ost sah ich ja schon dasselbe Schauspiel, unddoch führte ich sie selbst dahin, und habe sie jetzt zu dem einzigenOrte hingewiesen weit umher, wo sie Leuten von ihrer Gattungnahe sind. Das ist des Menschen Wunsch, sein Stolz, sein Ver-heerungsgeist, seine Sünde! Er zähmt die Thicre des Feldes seinerthörichten Bedürfnisse wegen, und wenn er ihnen ihr natürlichFutter geraubt, so zwingt er sie, den Bäumen ihr Laub und ihreRinde zu rauben, um ihren Hunger zu stillen."

Ein Rascheln in den niedrigen Gebüschen, die in einiger Ent-fernung und am Rande des Dickichts wuchsen, an das sich Jsmael'sLager gelehnt hatte, traf plötzlich sein.Ohr und kürzte sein Selbst-gespräch ab. So manche in der Wildniß verlebte Jahre ließen ihninstinktartig die Flinte mit der Rüstigkeit der Jugend in wagerechte