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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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sind zu leben, wo Jeder für sich Platz findet, mit den Geheimnissenihrer Nachbarn verfahren. Welchem Advokaten oder Sheriff denktIhr Enre Neuigkeiten mitzntheilen?"

Ich halte nnr wenig Verkehr außer mit Einem, und dannbetrifft es immer nur meine eigenen Angelegenheiten," erwiederteder alte Mann, ohne im geringste» Furcht merken zu lassen. Dabeizeigte er nach oben:Ein Richter, und der Richter über Alle! Erbraucht nicht erst durch mich Nachricht eiuzuziehen, und wenig wirdEuer Wunsch Euch helfen, etwas vor ihm, selbst in dieser Wüste,geheim zu halten."

Die einfache, feierliche Weise des Wildstellers schlug denschwellenden Zorn seiner Zuhörer nieder. Jsmasl stand verdrossenund voller Gedanken, während sein Gefährte einen heimlichen undunwillkürlichen Blick ans den ruhigen Himmel warf, der sich so weitund blau über ihren Häuptern hinzog, als erwarte er, daß desAllmächtigen Auge selbst aus dem Himmelsgewölbe vorblickeu werde.Aber Eindrücke so ernster Art haften selten lange auf Gemüthern,die der Trägheit und Vergeßlichkeit gehuldigt haben. Das Zauderndes Auswanderers war daher nur von sehr kurzer Dauer. DieSprache sowohl als das feste, gesetzte Wesen des Sprechers hatteindessen alle Ausbrüche des Unwillens und der Heftigkeit verhindert.

Es würde sich mehr für einen freundlichen Kameraden schicken,"erwiederte Jsmael in einem so trüben Tone, daß er seine Launeverrietst, obgleich er durchaus nicht mehr drohend war,hättetIhr Eure Schulter hinten iists Rad eines jener Wagen gestemmt,als hier Euch herum zu stehlen, wo Niemand nvthig ist: als dereingeladen wird."

Die wenige Kraft, die mir übrig geblieben," sntgegnetc derWildstellcr,kann ich hier eben so gut als bei Euren anderen Last-wagen gebrauchen."

Haltet Ihr uns für Kinder!" rief Jsmael, halb in seinerWildheit, halb vor Spott lachend, indem er zugleich seine ganze