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Grund zu finden, daß ein Mensch einen ganzen Strich, oder eineStadt, oder vielleicht ein ganzes Land zu seinem Nutze» habensoll, und ein anderer Mensch um einen Flecken betteln muß, seinGrab darin zu graben? Das ist nicht Natur, und ich sage, dasist auch nicht Gesetz. Das ist euer gesetzliches Gesetz."
„Ich kann nicht sagen, daß Ihr Unrecht habt," entgegneteder Wildsteller, dessen Ansichten über diesen wichtigen Gegenstand,obgleich ans sehr verschiedene Voraussetzungen gebaut, auf seltsameWeise mit denen seines Gefährten übereinstimmten, „und ich habeoft darüber nachgedacht, und darüber gesprochen, wo ich nurimmer glauben konnte gehört zu werden. Aber Euer Vieh ist vonDenen gestohlen, die da meinen, Herren von Allem zu seyn, wassie in der Wüste finden."
„Sie sollten über dergleichen mit Niemanden streiten, der esbesser versteht," sagte der Andere in etwas anmaßlichem Tone,und er holte dabei sehr tief aus. „Ich glaube, selbst ein guterHandelsmann zu seyn, und messe mit dem Maaß, wie mir gemessenwird. Ihr saht die Indianer?"
„Freilich, — sie hielten mich gefangen, während sie in EuerLager schlichen."
„Ihr hättet wahrhaftig besser wie ein Weißer und ein Christgehandelt, hättet Jhr's mich zu rechter Zeit wissen lassen,"erwiederte Jsmael, noch einen gefährlichen Blick auf den Wild-steller werfend, als dächte er noch immer daran, ihm etwas Nebelsanzuhängen. „Ich pflege eben nicht Jedermann, dem ich auf derStraße begegne, meinen Gevatier zu nennen, aber die Farbesollte doch etwas machen, wenn Christen an einem Orte wie hier,zusammentreffcn. Aber was geschehen, ist geschehen, und Wortemachen's nicht anders. Kommt vor aus eurem Versteck, Jungens!hier ist Niemand als der alte Man». Er hat von meinem Brodgegessen, und sollte ein Freund seyn, obgleich Grund genug da ist,zu vermuthen, er halte es mit meine» Feinden."