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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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da wenig in den Hügeln und Wäldern von Dork* das heißtwie Dort war, aber wie ich sehr fürchte, daß Dork nicht mehrist. Auch frage ich nach keiner wollenen Kleidung oder Kuh-milch, das ist alles weibisch. Die Thiere der Wildniß geben mirNahrung und Bedeckung. Nein ich bedarf keines bessern Rockes alseiner Haut vom Hirsch und keines bessern Mahles als seines Fleisches."

Der aufrichtige Ton des Wildstellers in dieser schlichten Recht-fertigung blieb nicht ganz ohne Wirkung bei dem Auswanderer,dessen innerer Grimm sich allmählig zu einer Flamme angefachthatte, die leicht in gefährlicher Heftigkeit herausgebrochen wäre. Wiezweifelnd horchte er und wartete auf Neberzeugung. Zwischen den Zäh-nen murmelte er die Beschuldigung, aus die er, wenige Augenblicke zu-vor, fest entschlossen war zur unverzüglichen Rache zu schreiten.

Schöne Reden," brummte er zuletzt,aber wie mich bedünkt,gar zu advokatenartig für einen ordentlichen Jäger, der auf nichtszu achten hat, als auf schlecht und gilt Wetter."

Ich will ja nichts mehr sehn als ein Wildsteller," unterbrachihn sanft der Andere.

Jäger oder Wildsteller, das ist ein geringer Unterschied. Ichkam in diese Gegenden, alter Mann, weil ich fand, daß mir dasGesetz zu dicht auf den Nägeln saß, und ich liebe eben nicht allzu-sehr solche Nachbarn, die keinen Streit ausmachen können, ohneeinen Richter und zwölf Männer zu incommodiren. Aber ich binauch nicht gekommen, daß man mir meinen Plunder abnimmt, undich noch dazu sagen soll: danke schön!"

Wer sich so weit in die Prairie wagt, muß sich mit ihrenEigenthümern vertragen."

Eigenthümer?" rief der Andere wild.Ich bin ein ebenso rechtmäßiger Eigenthümer von dem Lande, wo ich steh?, alsirgend ein Gouverneur in allen Vereinigten Staaten. KannstDu mir sagen, Fremder, wo das Gesetz, oder nur ein vernünftiger» D. h. von New-Iork.