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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Der Wildsteller antwortete gar nichts auf den argen Verdacht,den der Andere so ohne Umstände auösprach, trotz der Erklärungenund Erläuterungen, die eben Statt gefunden. Auf den Ruf desVaters lief cs von allen Seiten herzu. Vier oder fünf seinerSöhne krochen augenblicklich aus ihren Verstecken hervor, wo siein der Vermuthnng gelegen, daß die von ihnen auf der nächstenErdwelle gesehenen Gestalten zu den Siou.r gehörten. Sobaldjeder von ihnen sich näherte, seine Flinte ruhig im Arme haltend,warf er einen forschenden Blick auf den Fremden, wiewohl keinerdie geringste Neugier ausdrückte, von wo er gekommen, oder weß-halb er da sey. Dieses seltsame Benehmen entstand zum Theil ausder trägen Kälte ihres Temperaments, den» eine lange Erfahrungin ähnlichen Auftritten hatte sie auch die Tugend der Zurückhaltunggelehrt. Der Wildsteller ertrug ihre stumme Musterung mit derFestigkeit eines Mannes, der nicht minder als sie selbst erprüftwar, ruid mit der vollkommenen Ruhe der Unschuld. Zufrieden* mit dem Resultate der Prüfung, wandte sich der Aclteste aus dev

Gruppe, der kein Anderer als die nachläßige Schildwache war,deren Mangel an Wachsamkeit der schlaue Mahtoree sich so ge-schickt zu Nutzen gemacht hatte, zum Vater, und sagte dreist:

Ist der Mann der einzige, der von den Leuten, die ich daoben sah, übrig geblieben, so haben wir nicht umsonst unser Pulververschossen "

Asa hat N<cht," sagte der Vater, indem er sich plötzlich zumWildsteller umdrchtc, als kehre ei»-verlorner Gedanke plötzlich beidem Winke seines schläfrigen Sohnes zurück.Wie ist das, Fremder?Es waren ja eben »och eurer Drei, oder man könnte nichts beiMondlicht sehen."

Hättet Ihr die Tctons über die Haide hinwegjagen gesehen,wie eben so viele schwarze Teufel, hinter Eurem Vieh, mein Freund,Ihr hättet eben so leicht glauben können, es wären ihrer Tausend."

Ja, ein Junge, der in der Stadt aufgehätschelt, oder ei»