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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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für Euch. Schd vorsichtig, und Gott möge Jeden von Euch, wieIhr es verdient, segnen."

Ohne auf Antwort zu warten, stieg der Wildsteller unverzagtden Abhang vor sich hinunter, grade auf das Lager zu, indem dieFurcht seine Schritte weder beschleunigte, noch verzögerte. DasMondlicht beleuchtete einen Augenblick seine hohe magere Ge-stalt, und diente, die Auswanderer von seiner Annäherung zu benach-richtigen. Unbekümmert um diesen für ihn nachtheiligen Umstand,ging er seines Weges, immer nach dem Gebüsche zu, bis einerauhe, drohende Stimme ihm entgegen klang:

Wer kommt, Freund oder Feind?"

Freund! Einer, der allzulange gelebt, um noch den Restdurch Unfrieden stören zu wollen!"

Aber nicht zu lange, um die Schliche seiner Jugend vergessenzu haben," sagte Jsmael, indem seine ungeheure Gestalt sichhinter dem Bersteck eines niedrigen Busches erhob. Und nun,Antlitz gegen Antlitz gekehrt, sprach er zum Wildsteller:AlterMann, Du hast diesen Stamm rother Teufel auf uns loSgcführt,und morgen willst Du ihre Beute thcilen."

Was habt Ihr verloren?" fragte ruhig der Wildsteller.

Acht so gute Mähren, als je in einem Geschirre gingen, undein Füllen, das dreißig der schönsten Mericaner, alle mit demGesicht des Königs von Spanien, Werth ist. Der Frau bleibtkein gespaltener Huf, keine Kuh, zu einem einzigen Zuber Milch;und ich glaube gar, unsere Schweine beackern, mit ihren wundenFüßen, die Prairie. Und nun, Fremder," fügte er Hinz», miteiner Heftigkeit und einem Aufbrausen, die einen minder Beherztenzittern gemacht hätten, die Flintenkolbe auf den Boden stampfend,wie viele davon fallen Dir zu, bei der Theilung?"

Pferde habe ich nie verlangt, und nie gebraucht, obgleichWohl Wenige über weitere Strecken Amcrika's gereis't sind, alsich, so alt und schwach ich auch scheine. Aber ein Pferd nützte