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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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solchen großen Unterschied bei denen machen, die alle nur Kinderdes einen Vaters sind. Indessen," fuhr er, einen etwas seltsamenund den Mann charakterisirenden Uebergang machend, fort,dadtcß hier ein Vorfall ist, wo es weit wahrscheinlicher ist, daß einGefecht nöthig seyn möchte, als eine Predigt, so wäre es wohlam besten, sich auf alle Folgen vorzubereiten. Halt! da regtsich's unten! Man mag uns leicht gesehen haben."

Die Familie ist auf den Beinen," schrie Ellen mit zitternderStimme, die beinahe eben so viel Furcht bei der Annäherung ihrerFreunde verrieth, als sie zuvor bei der Gegenwart ihrer Feindean den Tag gelegt hatte.Geh'', Panl, verlaß mich. Du we-nigstens darfst nicht gesehen werden."

Wenn ich Dich, Ellen, in dieser Wildniß verlasse, ehe ichDich wenigstens sicher in der Obhut des alten Jsmael weiß, sowill ich nie mehr das Summen einer Biene hören, oder, was nochschlimmer, das Glück soll mich beim Bicnenfang verlassen."

Du vergißt diesen alten Mann. Er wird mich nicht ver-lassen. Und trennten wir uns nicht oft, Paul, wo mehr als dieseWildniß war?"

Auf keinen Fall! Die Indianer können mit ihrem Todes-gehcul wiederkommen, und dann, wo wärst Du! Halben Wegsnach den Rockh-Mvnntains, eh' daß Jemand auf die Spur euresBleibens kommen kann. Was meint Ihr, alter Wildsteller? Wielange wird's dauern, ehe diese Tetons, wie Ihr sie nennt, zurück-kommen werden, um zu holen, was sie Jsmael diesmal noch gelassen?"

Seyd unbesorgt," erwiederte der alte Mann, wiederum aufseine eigenthümliche stille Weise lachend.Die Teufel schwärmenEuch wenigstens an die sechs Stunden ihrem Vieh nach! Horch,da sind sie im Weidengrunde grade jetzt. Das Vieh der Siourwird schon ausreißen, wie eben so viel langschenklige Elenthiere Husch! in's Gras nieder, nieder Ihr Beide. So wahr ich vonStaub bin, da spannt einer seinen Flintenhahn!"