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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Nennt den Kerl nicht wieder meinen Freund," unterbrachihn der Jüngling.Ich schloß noch mit Niemanden Freundschaft,der nicht Brief und Siegel für das Land aufweisen konnte, dasihn ernährte."

Gut, gut. So nennt ihn Euren Bekannten. Ist er genugMannes, um, was sein eigen, mit Pulver und Blei zu vertheidigen?"

Sein Eigenes! Ei freilich, und anch das, was nicht seinEigenes ist. Wie kannst Du nur fragen, alter Wildstcller, da er's jawar, der die Flinte hielt, die dem Offizier des Sheriffs das Lebenslichtausblies, als dieser die ungesetzlichen Anfiedler, die sich im Büffel-schlage in Alt-Kentucky gesammelt hatten, austreiben wollte! Ichwar denselben Tag einem prächtigen Schwarm in einer abgestor-benen hohlen Buche nachgezogen, und da lag der Leute ihrOffizier an den Wurzeln des Baums; das Loch war grade durchdie,Gottes Gnaden', die er dicht über dem Herzen in der Brust-tasche trug, gegangen, als ob er meinte, ein bischen Kalbsledersey ein Brustharnisch gegen solch' eines Kerls Kugel. Still,still, Ellen, Dn brauchst nicht ängstlich zu seyn, es wurde ja ver-tuscht. Und da waren noch fünfzig Andere, die alle in derNachbarschaft ringsum saßen, und keiner mit bessern. Recht als er."

Das arme Mädchen schauderte, und kämpfte mit aller Gewalt,den Seufzer zu unterdrücken, der, trotz der Anstrengung, aus demtiefsten Herzen aufsteigen wollte.

Der alte Mann schien mit der Auskunft, welche er durchPaul's kurze, doch verständliche Rede über den Charakter jenerAuswanderer erhalten, vollkommen zufrieden, und fragte nun nichtweiter, ob Jsmacl bereit seyn würde, das erlittene Unrecht zurächen, sondern folgte lieber den Gedanken, welche sich, der Naturder Sache nach, bei diesem Vorfall in ihm erhoben.

Jedermann kennt die Bande am besten, welche ihn an seineRebenmcnsche» knüpfen," antwortete er;obgleich es sehr zu be-klagen ist, daß Farbe, Eigenthum, Sprache und Kenntnisse einen