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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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in das hohe Haidekraut, was dichter als anderwärts nahe bei ihnenwuchs.Ihr habt weder Zeit zum Fliehen, noch genug Leute,um zu fechten, thörichter Bursche. Nieder in'S Gras, wenn Euchdas junge Mädchen Werth ist, oder Euer eigenes Leben."

Seine Vorstellung fand keinen Widerstand, da er ste durcheine kräftige Handlung begleitete, und der Befehl nach den Um-ständen durchaus nöthig schien. Der Mond war hinter dünnenLämmerwolken verschwunden, die so den ganzen Horizont bedeckten,daß nur ei» schwaches ungewisses Licht übrig blieb, um die Gegen-stände zu unterscheiden. Indem der Wildsteller die Art Einflußüber seine Gefährten ausübte, welcher der Erfahrung und Sicherheitim Handeln niemals abgeht, wo es in der Noth plötzlich gilt, wares ihm gelungen, sie gut im dichten Grase zu verstecken, und jetztmochte er bei den schwachen Strahlen des Mondenlichts denunordentlichen Schwarm beobachten, der, wie eben so viel Tolle,gerade auf ihn zuritt.

Eine Bande von Geschöpfen, die Teufeln ähnlicher sah, alsMenschen, zu nächtlicher Lust über die schwarze Haide jagend, kamin der That näher, auf so furchtbare Weise und in einer Richtung,daß wenig Hoffnung übrig blieb, daß nicht mindestens Einer vonAllen über den Ort sprengen würde, wo der Wildsteller unv seineGefährten lagen. In Zwischenräumen brachte diesen der Nacht-wind ganz deutlich schallenden Hufschlag entgegen, und dann wurdees wieder still, als jene in unheimlicher Schnelle durch den Nebeldes herbstlichen Grases fortrauschten. Ihr Anblick gewann dadurchimmer mehr etwas Gespenstiges. Der Wildsteller kniete jetzt,nachdem er den Hund herangerufen und ahn neben sich »ieder-gelegt, selbst in's Gras, bewachte aber doch mit scharfem Blickdie Richtung, welche die Bande einschlug. Dabei suchte er dieFurcht des Mädchens zu beschwichtigen, und die Ungeduld desJünglings zu bändigen.

Auf einen von uns kommen dreißig von den Teufeln!" setzte