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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Die beiden Anderen horchten »nt gespannter Aufmerksamkeit,wie es wohl natürlich war in einem Falle, wo so schreckende War-nungen vorhergegangen waren. Man hörte jetzt ganz deutlichden ungewöhnlichen Schall, obgleich von sehr weit her. Derjunge Mann und das Mädchen hatten verschiedene Vermuthnngenüber den Grund des Geräusches ausgesprochen, als bei einemLuftzuge das Trampeln so deutlich wurde, daß jedes MißverständnißWeichen mußte.

Ich habe recht," sagte der Bienenjäger,ein Panther treibteine Heerde vor sich; oder es kann auch dort ein Kampf unter denThiercn selbst sepn."

Eure Ohren betrügen Euch," sagte der Alte, welcher vomersten Augenblick, wo er den fernen Ton vernommen, wie eineSäule in stummer Aufmerksamkeit dagestanden. /,Die Sätze sindzu weit ausholend und regelmäßig für gejagte Büffel. Still, jetztsind sie im Grunde, wo das Gras hoch steht und der Laut erstirbt.

Nun wieder auf harter Erde. Und nun die Anhöhe herauf

unser Tod! Sie sind hier, eh' ihr einen Schlupfwinkelsuchen könnt."

Komm, Ellen," rief der Jüngling, das Mädchen bei derHand ergreifend,wir wollen versuchen, nach dem Lager zu kommen."

Zn spät! zu spät!" rief der Wildsteller.Sie sind schonoffenbar vor uns eine blutige Bande verdammter Sivurich sch's an ihrem diebischen Blick und ihrer ungeschickten Art,zu reiten."

Siour oder Teufel, sic solle» uns als Männer sinden!"sprach der Bieneujäger mit einer so feurigen Miene, als seh erFührer einer stärkeren Anzahl, wo jeder so muthig als er.Ihrhabt eine Flinte, alter Mann, und könnt doch einen Drücker loS-schnellen, für ein so hülsloses Christcnmädchen?"

Nieder, nieder in's Gras, nieder Ihr Beide," flüsterte derWildsteller, indem er ihnen ein Zeichen gab, hinunter zu kriechen.