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und horchte aufmerksam zu. ^Selbst der unachtsame Bienenjägerwurde, bei diesen klagenden, wilden Tönen, doch betroffen. Nacheiner kurzen Panse pfiff der erstcre den Hnnd zu sich, und sprach,dann zum Jüngeren gewandt, mit dem Ernste, welchen, seinerMeinung nach, die Gelegenheit erforderte:
„Die da denken, der Mensch erfreue sich aller Kenntniß derKreaturen Gottes, möchten sich getäuscht finden, wenn sie, wie ich,achtzig dolle Jahre erreicht hätten. Ich will's nicht auf michnehmen, zu sagen, daß ein Unglück bevorsteht; auch will ich garnicht sagen, daß der Hund selbst so viel weiß: aber daß ein Nebelnahe ist, und daß die Klugheit uns auffordert, es zu vermeiden,das habe ich aus dem Munde Eines gehört, der niemals lügt.Ich glaubte auch, der Hund hätte die Fußtritte der Menschenverlernt, und nur Eure Gegenwart mache ihn mißtrauisch, aberseine Nase hat schon den ganzen Abend gcschnüffelt, und was ichfälschlich für die Nachricht von Eurer Ankunft hielt, hat etwasweit Ernsteres zu bedeuten. Haltet Ihr es daher Werth, auf denNath eines alten Mannes zu horchen, so geht schnell, Kinder, undverschiedenen Weges zu Euren Lagerplätzen."
„Wenn ich Ellen in solchem Augenblick verlasse," rief derJüngling, „so will ich niemals. . ."
„Du hast genug gesprochen!" unterbrach ihn das Mädchen,indem sie ihm wiederum eine Hand auflegte, welche ihres feinenBaues und ihrer zarten Farbe wegen, auch ein Frauenzimmer vonweit höherem Stande im Leben geziert hätte. „Meine Zeit istaus, wir müssen scheiden in all^u Fällen. — So denn gute Nacht,Paul — Vater — gute Pacht!"
„Still!" sprach der Jüngling, ihren Arm ergreifend, als sieeben von ihm fortspringen wollte: „Still! Hörst Du nichts? Dasfind Büffel, die treiben nicht allzuweit von hier ihr Spiel. Dasschlägt gegen die Erde, als ob eine Heerde Teufel toll und blinddarauf herumstampfte!"