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Locke» fuhr, „wenn ich jemals vor dieser Nacht das Mädchen sah,so will ich . . . ."
„Du hast schon genug gesagt, Paul," unterbrach ihn dasMädchen, indem sie ihm mit einer Vertraulichkeit die Hand aufden Mund legte, welche ihn fast geradezu wegen seiner Behauptungder Lüge zeihte. „Unser Geheimniß ist sicher bei diesem ehrlichen,alten Manne. Das sehe ich aus'seinen Blicken und gütigen Worten."
„Unser Geheimniß! Ellen, hast Du vergessen" —
„Nichts. Ich habe nichts von dem vergessen, woran ichdenken sollte. Und doch sage ich, wir laufen keine Gefahr beidiesem ehrlichen Wildsteller."
„Wildsteller! Ein Wildsteller also? Dann Eure Hand, Vater.Unsere Gewerbe sollten uns zusammen bringen."
„Das würde sich wenig passen," erwiederte der Andere, indemer die athletische und kräftige Gestalt des jungen Mannes prüfte,wie er sich sorglos und nicht unanmnthig auf seine Flinte lehnte.„Die Kunst, Gottes Geschöpfe in Schlingen und Netzen zu fangen,erfordert mehr Schlauheit als Kräfte, und nur mein Alter zwingtmich, sie ausznüben! Aber für Jemand, wie Ihr sepd, schickte essich besser, ein Geschäft für Eure Jahre und Euren Muth zu treiben."
„Für mich? Ich habe in meinem »Leben nicht einmal einenschleichenden Wiesel oder eine Moschnsratze in der Falle ge-fangen, ob ich schon gestehen muß, daß ich ein Paar Mal aufdiese schwarzhäutigen Täufelchen losgepfeffert habe, wo es bessergewesen wäre, ich hätte das Pulver im Horn und das Schrot imBeutel gespart. Ich bin der Mann nicht, alter Herr; nicht wasauf der Erde kriecht, ist meine Jagd."
„Was für ein Leben führt Ihr denn aber, Freund? Dennhier in den Gegenden gibt es wenig zu verdienen, wenn Jemandsein ihm gesetzlich znstehendes Recht auf die Thiere des Feldes aufgibt."
„Ich will mich nicht besser machen, als ich bin. Wenn mirein Bär über den Weg gelaufen kommt, so ist er bald kein Bär