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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
21
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eine» so weit gereisten Gast zu bewirthen, forderte das. Nach einemlangen und scheinbar nachdenklichen Schweigen Hub der Auswanderer,der indessen dabet gar keine Nothwendigkeit abgesehen, in der Ver-richtung des Kauens inns zu halten, wiederum an:

Es ist eine weite Strecke, wie ich gehört habe, von den Ge-wässern im Westen bis zur großen See?"

Eine ermüdende gewiß, mein Freund, und viel habe ich ge-sehen, und auch etwas gelitten, als ich sie wandelte."

'Man bekäme also ein gutes Stück mühseligen Weges zusehen, wenn man ihn ganz entlang ginge?"

Fülifniidsiebzig Jahre bin ich auf dem Wege gewesen, undes sind nicht die Hälfte Meilen in 'der ganzen Entfernung, Wennman den Hudson verlassen, daß ich nicht auf jeder ein Wildpret,von mir selbst erlegt, gekostet habe. Doch, wozu das thörichteRühmen! was helfen die früheren Thaten, wenn die Zeit uns ei»Ende vorschreibt!"

Ich traf einmal Jemanden, der ans dem Strome, von demer spricht, geschifft war," bemerkte einer der Söhne, aber in einemso leisen Tone, als traue er seiner eigenen Kunde nicht, und haltees für. klug, in Gegenwart eines Mannes, der so viel gesehen,selbst Mißtrauen zu zeigen.Nach seiner Rede müßte es eintüchtiger Strom gewesen scyn, und tief genug für ein Schiff vonder Spitze des Mastes bis zum Kiel unten!"

Es ist ein breiter und tiefer Wafferstrom und manche statt-liche Städte wachsen an seinen Ufern," erwiederte der Jäger;unddoch ist es eigentlich nur ein Bach gegen die Gewässer des end-losen Flusses!"

Ich nenne nichts einen Strom, wo ein Mann herumreisenkann," rief der finstere Genosse des Auswanderers.Ein wahrerFluß, den muß man kreuzen, nicht umgehen, wie den Bären beider Treibjagd."

Seyd Ihr weit vorgedrungen gegen Sonnenuntergang,"