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künftig so zu nennen: „länger als fünfzig Jahre führte ich meineFlinte in der Wildniß, ohne eine Schlinge für den kleinsten Vogelzu legen, der doch in den Lüften fliegt, — geschweige denn einemThiere, dem die Natur nichts als Beine gegeben."
„Da sehe ich doch wenig Unterschied, ob ein Mann sein Pelz-werk durch die Flinte oder durch die Schlinge gewinnt," sprach derbösblickende Gefährte des Auswanderers in seiner rauhen »nd un-freundlichen Weise. „Die Erde wurde nun 'mal für den Menschengeschaffen, und drum find auch die Kreaturen darauf sein."
„Ihr führt wenig Plunder mit Euch, alter Jäger, für Einen,der da in der Fremde herumschweift," unterbrach ihn dreist derAuswanderer, als wünsche er jene Unterhaltung zu unterbrechen.„Ich hoffe, mit den Fellen steht es besser bei Euch."
„Kann Beides wenig gebrauchen," erwiederte ruhig der Wild-steller; „in meinem Alter sind Nahrung und Kleidung das einzige,was ich bedarf, und was hülfe mir das, was Ihr Plunder nennt,sonst wohl, als dann und wann ein Horn voll Pnlver oder eineStange Blei einzutauschen."
„Ihr seyd also eigentlich nicht aus diesen Gegenden, Freund?"fuhr der Auswanderer fort, indem er an den Einwand des Indernauf daS gleichbedeutende Wort dachte, welches er selbst nach demOrtsgebrauch statt ,Gepäck' und ,Effecten* gebraucht hatte.
„Ich ward an der Seeküste geboren, ob ich schon den grö ßtenTheil meines Lebens in den Wäldern znbrachte."
Die ganze Gesellschaft sah nun auf ihn hin, wie die LeuteWohl die Augen auf einen unerwarteten Gegenstand allgemeinerTheilnahme zu richten pflegen. Einige von den jungen Leutenwiederholten das Wort ,Seeküste* und die Frau warf ihm einenhöflichen Blick zu, was ihr, die trotz aller Gastfreundschaft wenigdaran gewöhnt war, sehr schwer zu werden schien. Aber die Ehre,
die vornehmlich gegen den Biber, der zu schlau ist, um sich leicht schießenzu lasten, Anwendung findet. A- d. U-