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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Ein gejagter Hirsch könnte seinen Leib nicht eher im Misfisippikühlen» bis daß er lange fünfhundert Meilen gelaufen wäre."

Und mit welchem Namen möchtet Ihr die Gegend hier nennen?"

Mit welchem Namen," erwiedcrte der alte Mann, bedeutungs-voll nach oben zeigend,möchtet Ihr den Fleck da nennen, wo Ihrjene Wolke erblickt?"

Der Auswanderer sah den Andern an, wie Einer, der seineMeinung nicht verstand, oder halb argwöhnisch würde; er begnügtesich aber doch zn sagen:

Ihr seyd auch nur ein neuer Einwohner, so wie ich selbst;ich denke mir's wenigstens so, sonst würdet Ihr doch nicht so un-gefällig gegen einen Reisenden sehn, wo es nur eine» Rath gilt,der so wenig kostet, und doch bisweilen freundschaftliche Verbindun-gen knüpft."

Ein Rath ist keine Gabe, sonder» eine Schuld, die das Alterder Jugend zahlen muß. Was wünscht Ihr zn wissen?"

Wo ich die Nacht lagern mag. Ich mache eben keine Schwie-rigkeiten, was Bette und Kost anbelangt, aber alle alte Reisende,wie ich, kennen den Vorzug des süßen Wassers und guter jungerSprossen für das Hornvieh."

Kommt denn mit mir, und Ihr sollt Beides finden; »nd es istnicht viel mehr, was ich auf dieser hungrigen Wiese anbieten kann."

Als der alte Mann so sprach, nahm er seine schwere Flinteüber die Schulter, mit einer, für seine Jahre und hinfällige Gestaltmerkwürdigen Leichtigkeit, und ohne weitere Worte zu verlieren,führte er die Reisenden den Abhang hinab, in den unten lie-genden Grund.