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4 (1852) Die Prairie : eine Erzählung
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Zweites Kapitel.

Schlagt auf mein Zelt! Hier lieg' ich diese Nacht.

Wo aber morgen? Das ist alles eins.

Richard III.

Die Reisenden entdeckten bald, daß die gewöhnlichen und nietäuschenden Anzeigen jener in ihrer Lage nöthigen Gegenständenicht fern waren. Ein klarer, murmelnder Quell rieselte von dereinen Seite des Abhangs, und indem er sich mit ähnlichen Brünn-lein aus der Nachbarschaft vereinigte, bildeten sie zusammen einenkleinen Bach, den man leicht mit dem Auge meilenweit auf derHaide verfolgen konnte, da an seinem befeuchteten Rande hie undda etwas Grünes vorschoß. Diesem entlang führte der Fremde,dem das Zugvieh willig folgte, vom Instinkte belehrt, daß Er-frischung und Ruhe hier zu finden wären.

Als er den Flecken erreichte, der ihm angemessen schien, hieltder alte Mann inne, und schien mit einem feinen Blick zu fragen,ob der Ort wohl die nöthigen Bequemlichkeiten enthalte. DerFührer der Auswanderer warf seine Augen bedächtig umher, unduntersuchte den Platz mit dem scharfen Blick Jemandes, der voll-kommen auf eine solche Frage zu antworten versteht, obgleich ausdie zögernde und prüfende Weise, die ihn niemals einen voreiligenEntschluß fassen ließ.

Ei, das mag gehen," sprach er, als er mit der Prüfung zu-frieden war.Jnngens, Ihr habt die Sonne untergehen sehen,nun frisch auf!"

Die jungen Leute zeigten ihre Folgsamkeit gegen die Weisungauf eine eigene Art. Der Befehl denn ein solcher war es nachGeberde und To» der Stimme wurde zwar mit Ehrfurchtempfangen, aber das Aeußerste, was geschah, war, daß eine oderzwei Aerte von den Schultern Herabsielen, während die Besitzer