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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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Laßt mich noch einmal Euch bitten, hier zu bleiben!" riefElisabeth.Geht nicht fort, Leberstrumpf; bringt mich nicht inSorge wegen des Mannes, der mir zweimal das Leben retteteund der denen, welche ich liebe, so treue Dienste geleistet hat.WennJhr's nicht um Euretwillen thun wollt, so bleibt wenigstensum meinetwillen. Die schrecklichen Träume, welche noch immermeine Nächte beunruhigen, werden mir Euch zeigen, sterbend inKummer und Armuth, an der Seite der schrecklichen Thiere, dieIhr getödtet habt. Meine Einbildungskraft wird mir hinsichtlichEures Schicksals alle Uebel, welche Krankheit, Mangel und Ein-samkeit möglicher Weise begleiten können, herausbeschwörcn. Bleibtbei uns, alter Mann wenn nicht um Eurer selbst, so doch umnnseretwillen."

Solche Gedanken und so bittere Träume, Madame Effingham,"erwiederte der Jäger feierlich,werden eine unschuldige Personnicht lange beunruhigen und mit Gottes Beistand bald verschwin-den. Kömmt Euch noch allenfalls so eine Pantherkatze im Schlafvor Augen, so geschieht es nicht wegen mir, sondern beßhalb, umSie auf die Macht zu verweisen, die es mir möglich machte, Siezu rette». Vertrauen Sie auf Gott, Madame, und auf Ihrenbraven Gatten, so können die Gedanke» an einen alten Mann,wie ich bin, weder lange noch schmerzlich seyn. Ich will beten,daß der Herr Ihrer gedenke der Herr, der sowohl über denLichtungen als über der Wildniß waltet und Sie nebst allem,was zu Ihnen gehört, segne, von nun an bis zu dem großenTage, wo sich weiße und rothe Häute vor seinem Richterstuhletreffen, und wo das Gesetz der Gerechtigkeit, nicht das der Ge-walt gilt."

Elisabeth erhob das Haupt und bot ihm ihre farblose Wangezum Kusse, die er auch, mit abgenommencr Mütze, achtungsvollberührte. Dann ergriff der Jüngling mit krampfhafter Gluthseine Hand, ohne daß er zu sprechen vermochte. Der Jäger zog