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und die Umstände, durch welche fie getrennt worden. Er gingsodann auf die Gründe seines langen Schweigens über, ohne dabeider großen Summen z» vergessen, die er seinem Freunde zuge-schickt, aber in den uneröffneten Briefen wieder zurück erhaltenhatte. Ferner sprach er von seinen Bemühungen, den Großvater,der auf eine räthselhafte Weise verschwunden, aufzusuchen, undvon seinen Besorgnissen, der nächste Erbe der ihm anvertrautenGüter möchte mit seinem Vater in den Wellen des Oceans um-gekommen sehn.
Nach einer kurzen, deutlichen Nebeneknanderstellnng der Ereignisse,deren Zusammenhang der Leser jetzt herausfinden wird, waren dieSummen aufgeführt, welche Obrist Effinghain seinem Freundeanvertraut hatte. Dann kam eine Theilung von Marmaduke'Sganzem Besitzthum in zwei gleiche Hälften, deren Vollzug an be-stimmte verantwortliche Cnratoren verwiesen war. Vermöge der-selben sollte der eine Theil an seine Tochter, der andere an OliverEffingham, früher Major in der brittischen Armee, seinen SohnEduard Effingham und den Sohn dieses Letzteren oder deren Nach-kommen fallen. Dieses Testament sollte bis 1810 in Kraft blei-ben: wenn in dieser Frist Niemand erschien oder, nach hinreichen-der Veröffentlichung, aufgcfnnden werden könnte, um genannteHälfte in rechtmäßigen Anspruch zu nehmen, so sollte eine gewisseSumme im Betrag der Capital - und Zinsenschuld an den gesetz-lichen Erben der Effingham'schen Familie ansbezahlt werden, unddie Gesammtmasse des Grundbesitzes seiner Tochter oder ihrenErben verbleiben.
Thränen entfielen den Augen des jungen Mannes, während erdieses unzweifelhafte Zcugniß von Marmaduke'S Redlichkeit las,und sein wirrer Blick haftete noch immer auf dem Papiere, alseine Stimme, bei deren Tönen ihm jeder Nerv bebte, in seinerNähe sprach:
„Zweifeln Sie noch immer an uns, Oliver?"