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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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des Geistes seine Züge zu überfliegen. Die Anstrengung und dieVeränderung seiner Luge hatten bald eine solche Erschöpfung zurFolge, daß man ihn zu Bette bringen mußte, wo er viele Stundenliegen blieb, zwar erfreut über die neue Bequemlichkeit, die sichihm jetzt darbot, aber auch ein schmerzliches Bild der menschlichenNatur, in welchem sich deutlich anssprach, daß die thierischen Nei-gungen fortwährcn, selbst wenn der edlere Theil unseres Wesen»entschwunden ist.

Esfingham verließ seinen Großvater nicht, bis derselbe zurRuhe gebracht war, worauf Natly an seiner Seite Platz nahm.Dann erst entsprach er den Aufforderungen des Richters, ihm indas Bibliothekzimmer zu folgen, wo der Letztere nebst MajorHartmanu seiner harrte.

Lies dieses Papier, Oliver," begann Marmadnke, als derJüngling eingetreten war,und du wirst finden, daß es mir nichtentfernt zu Sinne kam. Deiner Familie bei meinen Lebzeiten Un-recht zu thnn, der ich mir'S im Gegentheil zur Aufgabe machte,Sorge zu tragen, daß ihr auch nach meinem Tode noch Gerech-tigkeit widerfahre."

Der Jüngling nahm das Blatt, und der erste Blick sagte ihm,daß es das Testament des Richters sey. Trotz seiner Aufregungentgieng es ihm doch nicht, daß das Datum genau mit der Zeitzusammentraf, da er an Marmaduke jene ungewöhnliche Ge-müthsbeschwernng wahrgenommen hatte. Während des Lesens be-gannen seine Augen feucht zu werden, und die Hand, welche dasDocument hielt, zitterte heftig.

Das Testament begann mit den gewöhnlichen Förmlichkeiten,die durch den Scharfsinn des Herrn Van der School noch weit-läufig ansgesponne» waren; nach der Einleitung ließ sich jedochMarmaduke'S Styl nicht' verkennen. Er berichtete in klarer, be-stimmter, männlicher und sogar beredter Sprache seine Verbindlich-keiten gegen den Obersten Esfingham, die Natur ihrer Verbindung