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Man hatte auf den Nus, daß die Verlorene gefunden sey,einen Wagen herbei geschafft, von welchem Miß Temple alsbaldGebrauch machte, und die Leute kehrten nach dem Dorfe zurück,zwar naß und schmutzig, aber neu belebt durch den Gedanken, daßdie Tochter ihres Grundherrn einem so frühen und schrecklichenEnde entronnen sey. *
Ncununddreißigstes Kapitel.
Selictar! laß des Häuptlings Schwert erblinken lTambourgl! ruf' zum Schlachtsignal die Zinken!Ihr Berge, Zeugen unsres Landcns hie,
Ihr seht uns siegreich wieder oder nie!
Byron.
Die schweren Gewitterschauer, welche den Tag über fielen,thaten dem Fortschreiten der Flammen vollständig Einhalt, ob-gleich man auch in der Nacht noch an verschiedenen Stellen desBerges, wo besonders viel Brennmaterial aufgehäuft war, glim-mende Feuer bemerken konnte. Des andern Morgens sah man dieWälder viele Meilen weit schwarz und rauchend, und nirgends mehrauch nur eine Spur von Gebüsch oder abgestorbenem Holze: die
- Die Wahrscheinlichkeit eines WaldbrandeS, wie der hier beschriebene, istin Zweifel gezogen worden. Der Verfasser weiß hierauf nichts z» er-wiedcrn, als daß er einmal in einem andern Theile von Neu-Jork einsolches Feuer mit ansah, welches einen Mann zwang, seine» Wagen undseine Pferde auf der Straße stehen zu lasten, wo diese auch ihren Unter,gang fanden. Um über die Möglichkeit eines solche» Ereignisses ein rich-tiges Urthcil zu fällen, muß man die Wirkungen einer langen Dürrein diesem Klima und die Menge todten Holzes mit in Rechnungbringen, welche sich i» einem Forste, wie der hier erwähnte, vorfand.Die Waldbrände in America sind oft so wüthend, daß ihr Einfluß aufdie Luftströmung fünfzig Meilen weit fühlbar wird, und gewöhnlichwerden ihnen auch Häuser, Scheunen und Zäune, welche sic in ihremLaufe berühren, zum Raube.