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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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winselnd, denn sie vermißten den Blick, mit dem der Häuptling stetsihre Begrüßungen hingeiwmmen hatte.

Edwards entschuldigte sich hastig und verwirrt gegen Elisa-beth, daß er sie nicht an denselben Ort, der jetzt vorne voll-ständig mit Holzpflöcken und Baumrinden geschloffen war, mitnehmenkönne, indem er unverständlich etwas von dessen Dunkelheit undvon der Unannehmlichkeit, sich mit einer Leiche in demselben Raumzu befinden, sprach. Miß Temple fand jedoch unter dem Felsen-vorsprnnge einen zureichenden Schutz gegen die Regengüsse. Aberlange, ehe das Gewitter vorüber war, ließen sich von unten Stim-men hören, welche laut nach Elisabeth riefen, und bald erschienenMänner, welche die hinsterbenden Funken des Gebüsches nicder-schlugen, während sie sich vorsichtig durch die noch nicht ganz er-lüschten Brandstellen arbeiteten.

Sobald der Regen nachließ, führte Oliver Elisabeth nach derStraße, wo er sich von ihr trennte. Ehe sie jedoch schieden, erfaßteer die Gelegenheit, mit einer Wärme, welche sich das Mädchen jetztrecht wohl zu deuten mußte, zu sprechen

Der Augenblick des Geheimnisses ist vorüber, Miß Temple.Morgen um diese Zeit werde ich einen Schleier entfernen, den ickso lange um mich und meine Angelegenheiten zu hüllen schwachgenug war. Doch wer hat nicht in seiner Jugend, wenn ihmLeidenschaften im Inner» wühlen, seine romanhaften und thörichtenSchwächen? Gott behüte Sie! Ich höre die Stimme IhresBaters; er kommt den Weg heraus und ich möchte jetzt nichtaufgehalten werden. Gott sey Dank, daß Sie gerettet sind; dieserGedanke allein wälzt die Last einer Welt von meiner Seele."

Er wartete nicht auf Antwort, sondern enteilte in den Wald.Obgleich Elisabeth die Stimme ihres Vaters rufen hörte, so bliebsie doch stehen, bis der junge Mann unter den rauchenden Bäumenverborgen war: dann wandte sie sich um, und im Nu lag sic inden Armen ihres vor Angst halb wahnsinnigen Erzeugers.