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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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dabei drei Finger seiner Hand in die Höhe und sie hatteTöchter, welche die jungen Delawaren glücklich gemacht habenwürden. Sie war sanft, Tochter, und was ich ihr sagte, dasthat sic. Ihr habt andere Gebrauche; aber glaubst Du wohl,daß John das Weib seiner Jugend die Mutter seiner Kindernicht liebte?"

Und was ist aus Eurer Familie, Eurem Weibe und EurenKindern geworden, John?" fragte Elisabeth, tief ergriffen vonden Worten des Indianers.

Wo ist das Eis hingekommen, das den großen Quell be-deckte? ES ist zerschmolzen und zu Wasser geworden. John hatgelebt, bis sein ganzes Volk hingegangen war in das Land derGeister; seine Zeit ist gekommen und er ist bereit."

Mohegan ließ den Kopf auf seine Decke sinken und verstummte.Miß Temple wußte nicht, was sie sagen sollte. Sie wünschte dietrüben Gedanken des alten Kriegers zu zerstreuen; aber sowohlin seinem Kummer, als in seiner Entschiedenheit lag eine solcheWürde, daß sie nicht zu sprechen wagte. Nach einer langen Pausebegann sie jedoch das Gespräch auf's Neue, indem sie fragte

Wo ist Lederstrumpf, John? Seinem Wunsche gemäß habeich diese Büchse Pulver hergebracht, aber er läßt sich nirgendsblicken. Wollt Ihr sie in Verwahrung nehmen und darauf bedachtsein, daß sie abgeliefert wird?"

Der Indianer erhob langsam seinen Kopf und sah mit ernstemBlicke auf die Gabe, welche sie in seine Hand legte.

Dieß ist der große Feind meiner Nation. Wann hätten dieWeißen ohne ihn je die Delawaren vertreiben können? Tochter,der große Geist hat Eure Väter gelehrt, Gewehre und Pulver zuwachen, um die Indianer damit aus ihrem Lande zu vertilgen;«nd bald wird keine Rothhaut mehr in diesen Bezirken weilen.Wenn John dahin geht, so verläßt die letzte diese Berge, undseine Familie ist auSgestorben."