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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
Entstehung
Seite
493
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Natty hatte eben diesen Auftrag vollzogen, als das Licht desGefängniswärters durch das Loch schien, und sich von innen eineStimme vernehmen ließ, welche den Gefangenen rief.

Was ist jetzt zu thun?" fragte Edwards.Dieser be-trunkene Kerl wird unsere Entdeckung hcrbeiführcn, und wir habenkeinen Augenblick zu verlieren."

Wer ist betrunken, du Schlingel?" brummte der Hausmeister.

Sic sind auSgebrochcn! sic sind auSgebrochen I " schrieenfünf oder sechs Stimmen von innen.

Wir müssen ihn zurücklaffen," meinte Edwards.

Das wäre nicht freundlich, Zunge," entgegnet Natty:erhat mit mir die Schmach des Stockes gethcilt und sehr viel Gefühlgegen mich bewiesen."

In diesem Augenblick hörte man zwei oder drei Männer ausder Thüre des kühnen Dragoners kommen, unter denen sich BillyKirby's Stimme bemerklich machte.

Der Mond ist noch nicht aufgegangen," rief der Holzfäller;»,eS ist aber doch eine schöne Nacht. Wer hat mit mir einen Weg?Horcht! was gibt'S im Gefängnis! für einen Lärm? Wir wollenhingehen und sehen, was los ist."

Wir sind verloren, wenn wir diesen Mann nicht im Stichetaffen," erklärte Edwards.

Zn diesem Augenblick trat Elisabeth näher und flüsterte rasch

Legt ihn auf den Karren und treibt die Ochsen an. Nie-mand wird euch auhalten."

Wie schnell doch Weiber besonnen sind," rief der Jüngling.

Der Vorschlag wurde anss eiligste ausgeführt. Man setzteden Hausmeister auf das Hen, gab ihm eine Geißel in die Hand,um das Bieh anzutreiben, und bedeutete ihm, daß er sich ruhigverhalten solle, worauf sich die Ochsen in Bewegung setzten. So-bald dieß geschehen war, schlichen sich Edwards und der Jäger«ine Strecke weit an den Häusern hin, und verschwanden endlich