Druckschrift 
3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
Entstehung
Seite
489
Einzelbild herunterladen
 

489

Der Läger hielt inne, sah sich vorsichtig im Gemache um,lachte dann wieder, und schob de» Hausmeister sachte von seinerStelle, worauf er die Betttücher hiuwcgräumte und auf ein Lochzeigte, das erst kürzlich mit Hammer und Meise! in das Gebälkegehauen worden war.

Es bedarf nur noch eines Fußstoßes, um den Weg frei zumachen, und dann"

Fort! ja, fort!" rief Benjamin, aus seinem Stumpfsinn er-wachend;gut, hier ist's offen. Ja, ja, Ihr fangt sie und ich bewahresie auf, nn, sie an die Hnimacher zn verkaufen."

Ich fürchte, der Bursche wird mir viel Mühe machen," sagteNattp.Er wird sich nicht leicht durch die Berge sortbringen,wenn man uns bald auf die Spur kommen sollte, denn er ist inkeinem der Flucht förderlichen Zustande."

Flucht?" wiederholte der Hausmeister.Was Flucht! wirstreichen seitwärts und schlagen los!"

Ruhe!" befahl Elisabeth.

Ja, ja, Fräulein."

Gewiß, Ihr könnt nicht im Sinne haben, uns zu verlassen,Lederstrumpf," fuhr Miß Temple fort.Ich bitte Euch, bedenkt,daß Ihr dann ganz auf die Wälder verwiesen scyd, und daß dasAlter mit raschen Schritten herannaht. Geduldet Euch für einekleine Weile; Ihr könnt dann offen und mit Ehre dieses Hanswieder verlassen."

Gibt cs hier Biber zu fangen, Mädchen?"

Das nicht; aber hier ist Geld, um die Strafe zn bezahlen;und in einem Monat sehd Ihr frei. Seht, es ist Gold."

Gold?" entgegnete Natty mit einer Art kindischer Neugierde.Es ist lange her, seit ich das letzte Goldstück gesehen habe. Wirkriegten hin und wieder im alten Krieg so einen blanken Joseph,doch kamen sie auch nicht häufiger vor, als dermalen die Bären.Ich erinnere mich eines Mannes aus Dieskan'ö Armee, der auf