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-will einem ordoihoren Geistlichen nicht die Schmach anihil», diesniederzuschreiben."
Richard notirtc deßhalb neun und zwanzig Minuten in seinemTagebnche, und fuhr sodann fort:
„Was ist denn das, was da neben zehn Uhr Vormittagssteht? Ein Vollmond! Habt Ihr bei Tag einen Mond gesehen?Es ist mir wohl früher solch ein Ereigniß zu Ohren gekommen,doch — ch! was ist das nebenan? ein Stundenglas?"
„Das?" entgcgncte Benjamin, indem er kaltblütig über desSheriffs Schulter sah und mit spaßhafter Geberde den Tabak imMunde hin und her rollte; „je nun, das ist eine kleine Bemerkung,die mich selber angeht. Es soll nämlich nicht den Mond, sondernBetlh Hollister's Gesicht verstellen, Squire; den» sehen Sie, ichhörte so etwas, als hätte sie eine neue Ladung Jamaicarum fluß-aufwärts erhalten, nnd so sprach ich denn diesen Morgen bei ihran — zehn Uhr steht also da? ja, um diese Zeit muß es gewesensehn, denn ich war auf dem Gang nach der Kirche begriffen undversuchte ein Glas; ich habe es in's Log eingetragen, damit esmir nicht entfalle, cS wie ein ehrlicher Mann zu bezahlen."
„So, das tst's also?" sagte der Sheriff, etwas unwillig überdiese Einschwärzung in seine Notizentafel; „und konntet Ihr keinbesseres Glas machen als dieses? Es sieht ja aus wie ein Todtenkopfmit einem Stundenglasc."
„Ei, da mir der Stoff behagte, Squire," versetzte der Haus-meister, „so kehrte ich auf dem Heimwege wieder ein und nahmnoch ein Glas zu mir, welches ich auf dem Boden des ersten an-kreidete, und so hat das Ding diese Gestalt erhalten. Ich bin aberheute Abend wieder dort gewesen nnd habe alle drei zumal bezahlt,weßhalb Euer Gnaden wohl mit dem Wischer darüber fahren mag."
„Für solche Notizen will ich Euch eine eigene Schiefertafelkaufen, Benjamin," entgegnete der Sheriff, „ich mag im Journalkeine derartigen Aufzeichnungen haben."