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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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wuchs. Das unerfahrene Geschöpf näherte sich dem Hunde, in-dem es die Gebärden und Töne seiner Mutter nachahmte, aberauf eine seltsame Weise das Spielen eines Kätzchens mit derWildheit seiner Race vereinigte. Es stellte sich auf seine Hinter-beine und zerkratzte mit den Vorderpfoten die Rinde eines Baumesin katzenartiger Possierlichkeit; dann peitschte es sich selber mitdem Schwänze, heulte, und scharrte die Erde aus, wobei cs ver-suchte, den gleichen Grimm au den Tag zu legen, der seine Mut-ier so schrecklich machte.

Die ganze Zeit über stand Brave fest und furchtlos da, denkurzen Schwanz in die Höhe gereckt, uud den Körper gegen seineHinterbeine zurückgezogen, während seine Augen unablässig dieBewegungen der beiden Bestie» beobachteten. Das Junge kamspielend mit jedem Sprunge dem Hunde näher, und das Heulender drei Thiere wurde mit jedem Augenblicke schrecklicher, bis derjunge Panther sich überpurzelte, und gerade vor dem Bullenbeißerniederfiel. Es war ein Augenblick des fürchterlichsten Kampfesund Geheuls, der aber eben so bald endete, als er begonnenhatte, denn unmittelbar darauf sah man das junge Thier ausBravc'S Nachen in die Luft wirbeln und mit solcher Gewaltgegen einen Baum stiegen, daß es völlig besinnungslos wieder zurErde fiel.

Elisabeth war Zeugin des kurzen Kampfes, und das Blutschoß ihr ob dem Mnthc des HunveS wärmer durch die Adern,als sie auf einmal die Gestalt der alten Pantherin in die Lustschießen sah, die aus zwanzig Fuß weiter Entfernung von demBuchenaste auf den Rücken des Bullenbeißers »iedcrstürzte. KeineWorte vermögen den wüthcnden Kampf zu schildern, der jetztfolgte. Es war ein wirres Balgen auf den trockenen Blättern, be-gleitet von lautem und schrecklichem Geheule. Miß Temple blieb,mit dem Körper über Luise gebeugt, auf ihren Knieen liegen undheftete ihre Augen mit einer entsetzenvollen, aber doch so gespannte»