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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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nicht die guten Eigenschaften des ThiereS gekannt hättedie Zähnezeigte.

Brave!" rief sie Ihm zu.Sei ruhig, Brave! Was siehstdu, alter Bursche?"

Bei dem Ton ihrer Stimme mehrte sich augenscheinlich dieWuth des Bullenbeißers, statt sich zu mindern. Er eilte vor dieDamen hin, legte sich seiner Gebieterin» zn Füßen, heulte nochlauter als vorher und machte hin und wieder seinem Zorne durchein kurzes, bissiges Bellen Luft.

Was mag er wohl sehen?" sagte Elisabeth.

Da Miß Temple keine Antwort von ihrer Gefährtin erhielt,so wandte sie den Kopf herum und erblickte Luise, die mit leichen-blassem Gesichte da stand und in krampfhaftem Zittern ihresArmes mit dem Finger in die Höhe deutete. Elisabeths raschesAuge folgte der von ihrer Freundin angcdcutetcn Richtung undgewahrte der stolzen Stirne und der funkelnden Augen eines weib-lichen Panthers, welcher, zum Sprunge fertig, grimmige Blickenach ihnen schoß.

Laß uns fliehen," rief Elisabeth, indem sie Luisens Armgriff, deren Körper gleich schmelzendem Schnee zusammenbrach.

Es lag nicht der mindeste Zug in Elisabeth Temple's Cha-rakter, der sie hätte veranlassen können, eine Freundin in einersolchen Noth zu verlassen. Sie fiel neben der leblosen Luise ansihre Knie nieder und lüftete in instinktartiger Schnelle diejenigenTheile des Anzugs ihrer Gefährtin, welche dem Athmen Eintragthun konnten, indem sie zugleich ihre einzige Sicherhcitswache,den Hund, durch die Töne ihrer Stimme zn crmnthigen suchte.

Halte dich wacker, Brave!" rief sie in bebenden Lauten.Mnth, Muth, guter Brave!"

Ein junger Panther, der bisher Elisabcth's Blicken entgangenwar, kugelte nun aus den Zweigen eines Gesträuchs herunter, da«in dem Schatten der dem alten Thiere zum Sitze dienenden Buche