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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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Sie haben das wohl von ihm selbst gehört?" -rwiederteLuise."

Etwas AchnlicheS Wohl zum öftern, nur nicht gerade überdiesen Gegenstand. Sie wissen, meine Liebe, daß Herr JoneS fürAlles gleich eine Theorie bereit hat. Weiß er aber auch zu er-klären, warum diese Hütte die einzige Wohnung im Umkreise vonfünfzig Meilen ist, dessen Thüre sich nicht Jedem öffnet, der aufdie Klinke drücken will?"

Ich habe ihn nie über diese» Gegenstand sprechen hören,"antwortete die Tochter des Geistlichen;aber ich denke, es kömmtdaher, weil sie arm und daher ganz natürlich sehr besorgt sind, ihrkleines, ehrlich erworbenes Eigenthum zu erhalten. Es ist bisweilengefährlich, reich zu scyn, Miß Tcmple; aber Sie könuncn nichtwissen, was es heißt, wenn man so recht arm ist."

Dies wird auch bei Ihnen nicht der Fall scyn, Luise? We-nigstens hoffe ich, daß in diesem Lande des UeberfluffeS kein Dienerder Kirche völligen Mangel zu leiden hat."

Wo Vertrauen zum Schöpfer ist, kann keine wirkliche NothPlatz greifen," erwiederte die Andere in leisem und ergebungSvollcmTone;aber doch gibt es Entbehrungen, die das Herz schwerankomme»."

Sie reden doch nicht von sich selbst?" rief Elisabeth hastig.Nein, nein, meine Liebe; Sie können unmöglich das Elend er-fahren habe», das mit der Armuth begleitet ist!"

Ach, Miß Temple! Sie kennen, wie mir scheint, die Müh-seligkeiten dieses Lebens wenig. Mein Vater hat viele Jahre alsMissionär in diesen neuen Landen zugebracht, wo seine Gemeindeso arm war, daß es uns oft an trockenem Brode gebrach, ohne daßwir im Stande gewesen wären, welches zu kaufen; und bettelnwollte er nicht, weil er seinen heiligen Beruf nicht entehren mochte.Aber wie oft habe ich ihn sein Haus verlassen sehen, während seinekranken und hungrigen Angehörigen bei seiner Entfernung fühlten,