„In der Thal, das ist eine Erzählung ganz in Vetter DickonsWeise. Aber was weiter?"
„Ich glaube, er leitete die Freundschaft der Beiden van einerSchlacht ab, in welcher Lederstrumpf Jahn's Leben rettete."
„Nichts ist leichter möglich," versetzte Elisabeth etwas unge-duldig. „Aber wie gehört all dicß zur Sache?"
„Ach, Elisabeth, Sie müssen Geduld tragen mit meiner Un-wissenheit; Sie sollen dann Alles hören, was ich noch im Gedächt-uiß behalten habe, denn ich habe keine weitere Quelle, als das,was zwischen dem Sheriff und meinem Vater bei ihrer letzten Zu-sammenkunft gesprochen wurde. Er sagte noch weiter, es wärebei den Königen von England üblich gewesen, Leute von Stand,bisweilen anch Ofstciere aus der Armee, als Agenten unter dieverschiedenen Jndtauerstämme zu schicken und diese Sendlinge hättennicht selten die Hälfte ihres Lebens in der Wildniß zugebracht."
„Mit wunderbarer geschichtlicher Genauigkeit erzählt; und schloßer hiemit seine Geschichte?"
„O, nein! — er sagte dann, diese Agenten hätten selten ge-heirathet; und — und — sie müssen schlimme Menschen gewesensehn, Elisabeth! Aber ich kann Sie versichern, daß er so sagte."
„Gleichviel," entgegnete Miß Temple, indem sie erröthete undlächelte, aber nur so leicht, daß ihre Gefährtin weder des einennoch des andern gewahr werden konnte. „Uebergehen Sie das."
„Nun, dann erzählte er, sie hätten sich's oft zur Ehrensachegemacht, ihre Kinder gut.zu erziehen und dieselben nach England,ja sogar auf Hochschulen zu schicke». Und von einem solche» Um-stande leitet er die Bildung ab, welche Herr Edwards genossen;denn er gibt zu, daß derselbe fast so viel wisse, als Ihr Vater —der meinige — oder gar er selbst."
„Eine wundervolle Steigerung der Gelehrsamkeitögrade! Undso machte er wohl Mohcgan zu dem Großoheim oder Großvatervon Oliver Edwards?"