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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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Edwards nicht fremd war, obgleich die Früchte einer feineren Er-ziehung durch harte Seiten getrübt wurden, die sie als ungestümeAusbrüche wilder Leidenschaftlichkeit betrachtete. Es ist wahrscheinlichnicht nöthig, dem Leser zu bemerken, daß Luise Grant bet ihremUrtheile nicht den Maaßstab der Welt zur Richtschnur wählte.Dem ungeachtet machte sich aber das sanfte Mädchen doch ihre Ge-danken über die Sache und baute daraus, wie Andere, ihre Schlüffe.

Ich wollte alle meine anderen Geheimnisse darum geben,Luise," rief Miß Temple mit einem Blicke kindlicher Einfalt, wie ersich nur selten in ihren geistreichen Zügen ausdrückte, indem sielächelnd ihre dunkeln Locken aus der Stirne schüttelte,wenn ichwüßte, was diese rohen Holzpflöcke gehört und mitangesehenhaben."

Sie sahen in diesem Augenblicke nach der abgeschiedenen Hüttehinunter, und Miß Grant erhob ihr schönes, blaues Auge, während sieantwortete:

Ich bin überzeugt, daß sie nichts zum Nachtheile des HerrnEdwards aussagen würden."

Vielleicht nicht; aber sie könnten uns wenigstens sagen, werer ist."

Ei, liebe Miß Temple, das wissen wir ja bereits. Ich habeihren Vetter Alles so gründlich auseinander setzen hören

Das Haupt der vollziehenden Gewalt? ja, der kannfreilich Alles erklären. Sein Scharfsinn wird dieser Tage nochden Stein der Weisen aufsinden. Aber wie lautete seine Ansicht?"

Seine Ansicht?" wiederholte Luise, mit einem Blick der Ver-wunderung.Je nun, mir schien Alles befriedigend, und ich glaubtenicht anders, als daß es sich wirklich so verhielte. Er sagte, NattyBumppo habe den größten Theil seines Lebens in den Wäldernund unter den Indianern zugebracht, wovon die Folge gewesen, daßer eine vertraute Bekanntschaft mit dem alten John, dem Dela-ware» - Häuptling, anknüpste."