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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
Entstehung
Seite
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Lederstrnmpfs Hütte zu. Nachdem er eine Weile gerudert hatte,wurden seine Gedanken weniger bitter; und als er die Büsche, dievor Natth'S Wohnung das Ufer säumten, an sich vorbei gleitensah, wie wenn ihnen die Bewegung angehörte, die doch nur durch seineAnstrengung herbei geführt wurde, so fühlte er sein Gcmüth ab-gekühlt, obgleich sein Körper »och erhitzt war. Leicht möglich, daßder wahre Grund, welcher Miß Tcmple bei ihrem Benehmen ge-leitet, einem Manne von Olivcr's Erziehung und Bildung nichtentging; und wen» dieß der Fall war, so mußte Elisabeth eher inseiner Achtung steigen als fallen.

Er nahm nun das Nnder aus dem Wasser, und das Boot schoßfest auf das Land, wo es sich leicht in den von ihm selbst hervorgerufenen Wellen bewegte, während der junge Mann, nachdem ersich zuvor spähend in jeder Richtung umgesehen halte, eine kleinePfeife an den Mund brachte und einen langen gellenden Ton ver-nehmen ließ, welchen das Echo der Felsen bei der Hütte weit hin wieder-halltc. Auf diese Störung eilten Natths Hunde auS ihren Rinden-hülten und begannen ein langes, klägliches Geheul, indem sie wietoll in dem Bereiche der hirschledernen Riemen, womit sie ange-bunden waren, auf und ab rannten.

Ruhig, ruhig, Hector," sagte Oliver, indem er seine Pfeifeabermals an den Mund setzte und einen noch schrilleren Ton alsvorhin hervorlockle. Es erfolgte keine Erwiederung, da die Hundebei dem Klange seiner Stimme wieder in ihre Hütte» zurückge-krochen waren.

Edwards zog das Boot aufs Ufer, stieg das Gestade hinanund näherte sich der Hatte. Die Riegel waren bald entfernt, undnachdem er eingetreten, schloß er die Thüre hinter sich ab. Alleswar so still an diesem abgelegenen Orte, als ob hier nie der Fußeines Menschen die Wildniß betreten hätte. Die Töne von Hämmern,welche unabläßig im Dorfe in Bewegung waren, ließen sich nur schwachüber den See herüber vernehmen; und die Hunde hatten sich in