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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
Entstehung
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schritt stattlich an ihre Seite hin, setzte sich nieder und sah zu ihremAntlitz mit einem Verstände ans, der dem, welcher a»S den liebens-würdigen Zügen seiner Herrin blitzte, nur wenig nachzugeben schien.

Sie nahm ihren Spaziergang wieder auf, machte aber nacheinigen Schritten abermals Halt, und fügte in einem versöhnlichenTone bei:

Sie können uns gleichwohl einen Dienst leisten, der Ihnen,wie ich vermuthe, angenehmer sehn dürfte, Herr Edwards wennSie uns nämlich ein Paar von Ihren Lieblingsbarschen für dieMittagstafel besorgen."

Sie ging weiter, ohne zurück zu blicke» und zu sehen, wie derJüngling diese Zurückweisung anfnahm; dagegen wandte sich, nochehe sie das Thor erreichten, Luisens Kopf mehrere male um.

Ich fürchte, Elisabeth," begann sie,daß wir Herrn Olivergekränkt habe». Er steht noch immer an seine Angelruthe gelehnt,wo wir ihn verlassen haben. Er mag uns wohl für stolz halten."

Dann hat er Recht," rief Miß Temple, wie aus einem tiefenTraume erwachend;dann hat er vollkommen Recht. Wir sind zustolz, um von einem jungen Mann in einer so zweideutigen Lagederartige Aufmerksamkeiten anzunehmen. Ja wohl! ihn zumBegleiter unserer geheimsten Spaziergänge zu machen! Es ist Stolz,Luise, aber es ist der Stolz eines Weibes."

Es stund mehrere Minuten an, ehe Oliver sich ans der ge-dankenvollen Stellung erhob, in welcher ihn Luise zuletzt gesehenhatte; aber als er es endlich that, murmelte er rasch und unzu-sammenhängend etwas Vor sich hin, warf seine Angelruthe überseine Schulter und schritt mit der stolzen Haltung eines Kaisers dieAllee hinab durch das Thor und auf einer der Straßen des Dorfesweiter, bis er das Seeufer erreichte. Es lagen dort Boote fürden Gebrauch des Richters Templc und seiner Familie. Der jungeMann warf sich in einen leichten Nachen, ergriff das Ruder undtrieb sein Fahrzeug mit kräftigen Armen über den See hin, auf