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auf der Thüre, durch welche der junge Manu verschwunden war,und wandten sich sodann rasch auf ihre Gefährtin. Das nun fol-gende lange Stillschweigen bewies, wie sehr die Unterhaltung zweierMädchen unter achtzehn Jahren durch die Gegenwart eines Jüng-lings von dreiundzwanzig belebt werden kann.
Die erste Perlon, welcher Herr Edwards begegnete, als eraus dem Hause stürzte, war der kleine viereckiggcbaute NechtSge-lehrte, mit einem großen Aktcnbündel unter dem Arm und einergrünen Brille mit Seitengläsern ans der Nase, als wolle er durchdiese scharfe Bewaffnung seines Auges seine Fähigkeit, die Hinter-list eines Gegners anfzuspüren, multivlicireu.
Herr Van der School war ein Mann von Bildung, aberlangsamer Faffungsgabe, der den Collisivnen mit seinen lebhafterenund fähigeren College», welche den Grund zn ihrem practischcnTakte an den östlichen Gerichtshöfen gelegt und die Verschlagenheitmit der Muttermilch eingesogen hatten, seine Vorsicht in Reden undThun verdankte. Die Behutsamkeit dieses Herrn sprach sich inletzterer Hinsicht als pedantische Methodik und Pünktlichkeit ans,wobei freilich auch ziemlich viel Schüchternheit mit einfloß, währender in seinen Reden so sehr den parenthetischen Styl beobachtete,daß seine Zuhörer oft lange suchen mußten, bis sie den Sinnseiner Worte fanden.
„Guten Morgen, Herr Van der School," sagte Edwards.„Es scheint, wir haben heute einen rührigen Tag in dem Herrenhause."
„Guten Morgen, Herr Edwards, (wenn dies wirklich IhrName ist, sdcnn da Sie fremd sind, so haben wir kein anderesZeugniß für die Thatsache, als Ihre eigene AnSsagef wie ich anchbereits dem Richter Temple zu verstehen gegeben); guten MorgenSir. Augenscheinlich ist'S ein rühriger Tag (aber einem Mannvon Ihrer Klugheit braucht man nicht zn sagen (sintemal Sie ohneZweifel selbst schon diese Entdeckung gemacht Habens, daß derSchein oft trügt) in dem Hause droben."