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thun? Was kann mein Vater thun? Wenn wir auch dem altenManne eine Heimath und ein anständiges Auskommen anbölen,so würde er eS schon um seiner Gewohnheiten willen auSschlagen.Auch tonnten wir, wenn wir einen so thörichten Wunsch hegten,diese Lichtungen und Meiereien nicht wieder in Jagdgründe ver-wandeln, wie es Lederstrumpf so gerne zu sehen wünschte,"
„Sie haben Recht, Miß Temple. Was wäre da wohl zuthun? Aber doch gibt es eines, was Sie gewiß thun können undwollen, wenn Sie Herrin dieser schönen Thäler geworden sind: —-verwenden Sie ihren Rcichthum znm Wohle der Armen und Noth-leidenden; — weiter können sie in der That nicht thun."
„Und damit ist schon viel geschehen," cntgegnete Luise, indemjetzt die Reihe des Lächelns an ihr war. „Aber zweifelsohne wirdsich Jemand einstellen, der ihr die Leitung solcher Angelegenheitenabnimmt."
„Es fällt mir nicht ein, dem Ehestande absagen zu wollenwie ein thörichtes Mädchen, dag gleichwohl vom Morgen bisin die Nacht an nichts Anderes denkt; aber ich bin hier eineNonne, ohne das Gelübde der Ehelosigkeit abgelegt zu haben; wiesollte ich in diesen öden Wäldern einen Gatten finden?"
„Hier ist Keiner, Miß Temple," sagte Edwards rasch, „dersich vermessen dürfte, um ihre Hand zu werben, und ich bin über-zeugt, daß Sie zuwarten, bis Sie von einem Ihres Gleichen ausge-sucht werden — oder sterben, wie Sie gelebt haben, geliebt undgeachtet von alle», welche Sie kennen."
Der junge Mann schien zu glauben, er habe alles gesagt, wasdie Galanterie forderte, denn er stand auf, nahm seinen Hut undeilte aus dem Gemache. Luise mochte denken, daß er mehr alsnölhig gesagt, denn sie seufzte mit einem so leisen Rthemzuge,daß sie cs wohl kaum gewahrte, und beugte ihr Antlitz wieder überihre Arbeit. Möglich, daß Miß Temple noch mehr zu hören ge-wünscht hätte, denn ihre Augen hafteten noch eine geraume Weile