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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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der Pflanzenwelt zu Wecken, während am andern wieder ranhe Nord-stürme über den See wegfegten und jede Spur vernichteten, welcheihre sanften Gegner zurückgelaffen hatte». Dcmungeachtet aberverschwand der Schnee nach und nach, und in allen Richtungen sahman grüne Weizenfelder mit ihren dunkeln verkohlten Stümpfen,welche erst im vergangenen Jahre noch einigen der stolzesten Bäumedes Waldes zur Unterlage gedient hatten. Wo immer sich ein Pfluganwenden ließ, war dieses nützliche Werkzeug in Bewegung, und derRanch der Zuckersiedereien erhob sich nicht länger über den Ahorn-gehölzen. Ter Sec hatte den blanken Schmuck eines Eisfeldes ver-loren, denn obgleich noch eine dunkle, düstere Rinde seine Wasserverbarg, so konnte, da keine Strömungen vorhanden waren, keinEisgang eintretcn, und das erstarrte Element erhielt sich noch langeln jenem porösen Zustande, der kaum Kraft genug besaß, den Zu-sammenhang seiner Theile zn erhalten. Man sah große Schaarcnwilder Gänse über den Landstrich hinziehen, die eine Zeitlang obdem Spiegel des Sees schwebten, augenscheinlich, um einen Ruhe-platz zu suchen; und wenn sie sich dann von der kalten Decke ab-gestoßen fanden, so flogen sie gen Norden, die Lust mit schrillemGeschrei erfüllend, als wollten sie ihren Klagen über das langsameWirken der Natur Luft machen.

Eine Woche lang blieb diese schwarze Hülle des Otsego in demungestörten Besitz zweier Adler, die sich auf dem Mittelpunkt desselbenniedergelassen hatten und von da ihr unbestrittenes Territorium be-trachteten. Während der Anwesenheit dieser Lnftmonarchcn vermiede»die Zugvögelschwärme den See und bogen in die Berge ein,augenscheinlich den Schutz der Wälder anfsnchend, während die weißen,kahlen Köpfe der nunmehrigen Bewohner des Sees mit einem Blickeder Verachtung in die Höhe schaute». Aber die Zeit kam, wo auchdiese Könige der Vögel ans ihrem Besitz vertrieben werden sollten.Eine Oeffnung an der untern Seite der Wasserfläche, wo die Strömungdes Flusses, selbst zu der kältesten Jahreszeit, die Bildung von Eis