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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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verhindert hatte, griff allmählig »m sich, und die frischen Südwinde,die ungehindcrl das Thal dnrchstrichen, übten ihre Wirkung. LeichteWegen begannen sich über dem Rande des Eisfeldes zu kräuselnund bildeten einen Saum von Cristallen, der sich allmählig weitergegen Norden zurückzog. Schritt für Schritt mehrte sich die Machtder Winde und der Welle», so daß cS den letzten, nach einem.Kampfe von einigen Stunden gelang, das ganze Feld in Bewegungzu setzen, und nun verschwand es vor den Augen mit einer Schnel-ligkeit , die ebenso zanberartig war, als der veränderte Anblickder ganzen Landschaft, welche durch diese Austreibung der zögernde»Wintcrreste veranlaßt wurde. Als die letzte Schichte des bewegtenEises in der Entfernung entschwand, erhoben sich die Adler mitweiten Schwingen bis über die Wolken, während die Wellen ihrekleinen Schncekappcu in die Luft fließen, als jubelten sic über ihreBefreiung von einer fünfmonatlichen Knechtschaft.

Am folgenden Morgen wurde Elisabeth durch die erfreulichenTöne der Hansschwalbcn, die sich zwitschernd um die kleinen Nestervor ihren Fenstern herum neckten, und durch die Ruse Richards ge-weckt, die ebenso ermuthigend waren, als die eben genannten Merk-male einer eintretendcn FrühlingSwittcrung.

Aufgewacht! anfgewacht! meine schönen Damen! die Mövcnschweben bereits über dem See, nnd der ganze Himmel wimmelt vonTauben. Ihr könnt Euch eine ganze Stunde nmschcn, che Ihr einLoch findet, das Einen, einen Blick nach der Sonne gestaltet. Anf-gewacht! aufgewacht! ihr Sicbenschläfcrinncn! Benjamin hat schondie Munition hcrgerichtet, nnd wir erwarten nur unser Frühstück,um in den Bergen eine Taubenjagd anznstellen."

Diesem munter» Aufruf ließ sich nicht widerstehen, und inwenigen Minuten zeigten sich Miß Temple und ihre Freundin imGesellschaftszimmer. Die Thnren des Gemaches waren offen, unddie milde, balsamische Luft eines heiteren FrnhltngsmorgenS durch-sächellc den Raum, wo die unablässige Sorgfalt des Majordomo so