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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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fast ruthenweiten Sprung veranlaßte, während der Koth und dasWasser wie unter einer Windsbraut in die Luft spritzten.

Ein Baum! ein Baum!" schrie der Franzose, indem er seinenKörper gegen den Hals seines Pferdes rwrbengte, die Augen schloß,und die Rippen seines Thieres mit den Fersen bearbeitete, bis dasselbemit bewnndrungswürdiger Eile dem des Sheriffs nachfolgte.

Elisabeth zügelte ihr Roß und sah, zwar unruhig, aber ohne dieUrsache der Gefahr zu ahnen, ans, indem sie auf die krachenden Tönehorchte, welche die Stille des Waldes unterbrachen. Aber im nächstenAugenblick ergriff der Richter den Zügel ihres Pferdes und rief:

Gott beschütze mein Kind!"

Sie fühlte sich fortgerissen von der kräftigen Gewalt seines Armes.

Alle bückten sich gegen die Sattclknöpfe vor, als dem Rauschen-er Zweige ein Ton, ähnlich dem Sausen des Windes, folgte. Dannvernahm man ein donnerndes Getöse und verspürte eine Erschütterung,unter der die Erde erbebte, denn eine der edelsten Ruinen des Ur-walds war gerade über ihren Weg gefallen.

Ein Blick war hinreichend um den Richter Temple zu über-zeugen, daß seine Tochter und alle seine Vordermänner in Sicher-heit waren; und nun sah er in wahrer Todesangst zurück, um dasSchicksal der klebrigen zn erfahren. Der junge Edwards befandsich auf der andern Seite des Baumes: er hatte sich so weit wiemöglich im Sattel zurückgelehnt, und seine linke Hand hielt gewalt-sam den Zügel, während seine Rechte den von Miß Grant's Thiergefaßt hatte, so daß der Kopf desselben ganz gegen den Leib hinuntergezerrt war. Beide Pferde zitterten vor Schrecken und schnaubtenfurchtbar. Luise selbst hatte die Riemen losgelaffcn, und saß, dieHände vor das Gesicht gedrückt und gegen den Sattel vorgcbengtin einer Haltung da, in welcher sich die Verzweiflung auf eine selt-same Weise mit Ergebung gepaart hatte.

Es ist euch doch nichts geschehen?" rief der Richter, zuerst dasfurchtbare Schweigen unterbrechend: