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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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ihrem Wege lag, machte der Richter Tcmple seine Tochter daraufaufmerksam, daß ein Sturm herannahe. Schneegestöber verdüstertenbereits das Gebirg, welches die Nordgreuze des SeceS bildete, unddie behagliche Wärme, welche den Umlauf des Blutes beschleunigthatte, wich bereits dem erkältenden Einfluß eines bevorstehendenNordwesters.

Die ganze Gesellschaft beeilte sich nun, so gut sie konnte, umnach dem Dorfe zu kommen, obgleich die schlechten Wege sie nichtselten nöthigten, die Ungeduld der Thiere zu zügeln, da dieselben oftStellen führten, wo man nur Schritt reiten konnte.

Richard, dem ülonsiour l,o tzuoi folgte, war fortwährend derVorderste; nach ihnen kam Elisabeth, welche durch die Zurückhaltungangesteckt zu seyn schien, die sich in dem Benehmen des jungenEdwards aussprach, seit derselbe sein Gespräch mit ihrem Vater sorasch abgebrochen hatte. Marmadnke ritt hinter seiner Tochter,indem er ihr oft wohlmeinende Winke über die Behandlung ihres-Pferdes gab. Vielleicht war es Miß Grant'S augenscheinliche Be-dürftigkeit eines Beistands, was den jungen Mann veranlaßte, währenddes Ritts durch den trübseligen dunkeln Wald, wo kaum ein Sonnen-strahl durchdringen konnte und wo selbst der Tag durch den düstern,unabsehbaren Forst verdunkelt wurde an ihrer Seite zu bleiben.Der Wind hatte die Stelle, ans der sich unsere Gesellschaft bewegte,noch nicht erreicht; aber die Todtenstille, die oft einem Sturme vor-an geht, machte ihre Lage noch beklemmender , als wenn derselbebereits zu wüthen angefangen hätte. Plötzlich hörte man die Stimmedes jungen Edwards in jenen erschreckenden Tönen rufen, welcheEinen in der tiefsten Seele erschüttern und das Blut der Hörergerinnen machen:

Ein Baum! ein Baum! die Peitsche den Sporn solieb Euch Euer Leben ist! Ein Baum! ein Baum!"

Ein Baum! ein Baum!" wiederholte Richard, "und versetzteseinem Pferde einen Schlag, welcher das bennrnhigte Thier zu einem