Der Holzfäller sah miwillkührllch Einen nach dem Andernan, denn er war augenscheinlich der Ansicht, daß inan sich aufseine Kosten lustig machen wolle; dann ergriff er einen Löffel,welcher dem Kessel zur Seite lag, und begann die Flüssigkeit mitgroßer Emsigkeit umzurühren, nahm sodann einen Löffel voll her-aus, hob ihn in die Höhe, ließ den Saft in den Kessel zurück-siießen, schwang den Löffel in der Luft, als wolle er den Neberrestabkühlen, und bot denselben Monsieur Le Qnoi mit den Worten hinr
„Versucht das, Monschür, und Ihr werdet sagen, daß esmehr Werth ist, als Ihr mir darauf schlagt. Der Shrup schonwäre so viel werlh."
Der gefällige Franzose nahm, nach mehreren furchtsamenVersuchen, seine Lippen mit dem Löffel in Berührung zu bringen,einen guten Mund voll von« der glühenden Flüssigkeit; dann aberschlug er seine Hände über der Brust zusammen, warf einen kläg-lichen Blick ans die Damen, worauf — um uns Billy'S eigenerWorte, mit denen er nachher die Geschichte erzählte, zu bedienen —„kein Trommelschlägel je schneller ein Schaffell bearbeitete, alssich des Franzosen Beine etliche Mal im Kreise herum abzappelten;dabei fluchte er auf französisch und spuckte aus, wie Ihr nie etwasgesehen habt. Aber ja, es muß ein Gescheiterer ans dem alten Landekommen, wenn er sich über einen Templetoner Holzfäller lustigmachen will."
Die unschuldige Miene, womit Kirby sein Keffelrühren wiederaufnahm, würde die Zuschauer über seine absichtliche Verschuldungvon Monsieur le Ouois vorübergehendem Schmerze getäuscht haben,hätte der leichtfertige Schalk dabei nicht ei» so einfältiges Aussehenangenommen, daß es zu erkünstelt aussah, um natürlich erscheinenzu können. Sobald Monsieur le Qnoi wieder Geistesgegenwartgenug halte, uni den Anstand zu wahren, entschuldigte er sichgegen die Damen wegen einiger leidenschaftlichen Ausdrücke, dieihm im Augenblicke der Aufregung entfallen wären, stieg wieder