entbrechen konnte, seinen Unwillen über die Nachlässigkeit, mitwelcher die Fabrikation betrieben wnrde, auszndrücken.
„Ihr habt diel Erfahrung in solchen Dingen, Kirby," sagte«r. „Wie bereitet Ihr aber Euren Zucker? Ich sehe, daß Ihrnur zwei Kessel habt."
„Zwei sind so gut als zwei tausend, Richter. Ich bin keinervon Euren geleckte» Zuckcrmachern, die für die großen Herrnkochen; aber wenn Ihr ächten süßen Ahorn wollt, so kann ichdamit aufwarten. Zum ersten wähle ich mir die Bäume aus unddann zapfe ich sie an. Es heißt, man soll dieses um den letztenFebruar herum, oder in diesen Bergen um die Mitte des Märzesthnn; aber daran kehre ich mich nicht, denn ich fange an, wennder Saft rasch zu stießen beginnt-"
„Gut," unterbrach ihn Marmaduke; „aber in diesem Fallewerdet Ihr Euch durch äußere Zeichen leiten lassen, an denen.Ihr die Qualität des Baumes erkennt?"
„Je nun, Keuutniß kömmt natürlich alle» Dingen zu statten,"cntgegnete Kirby, indem er den Saft in seinen Kesseln schnell um-rührte. „So muß man znm Beispiel genau wissen, wann und wieinan den Kessel rührt. Derartige Dinge müssen gelernt werden.Non, ist nicht au einem Tag gebaut worden, ebensowenig alsTcmpleton, obgleich ich nicht anders sagen kann, als daß dasletztere schnell genug entstanden ist. Ich setze nie meine Art aneinen verkümmerten Baum oder au einen, der nicht eine gutefrische Rinde hgt, denn die Bänme haben so gut ihre Krankheitenals die Thicre: und cs ist ebenso unklug, einen kranken Baumanzuzapfen, als einen müeen Gaul zum Postrciten oder einen ab-getriebenen Ochsen zum Holzführen zu nehmen."
„Das ist ganz recht; aber worin bestehen die Zeichen derKrankheit? Wie könnt Ihr einen gesunden Baum von einem nichtgesunden unterscheiden?"
„Wie kann der Doctor sagen, daß einer ein Fieber hat?"