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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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Zwanzigstes Kapitel.

Fort, zögern wir nicht länger beim Gesang,Denn mancher steile Pfad steht uns bevor.

Byron.

Mit dem allmähligen Eintritt des Frühlings begannen auchdie ungeheuren Schneemassen, welche durch den Wechsel vonFrost und Thanwetter und durch wiederholte Stürme eine ungemeineFestigkeit erhalten hatten, dem Einflüsse milderer Winde und einerwärmeren Sonne zu weichen. Hin und wieder schienen sich sogardie Pforten des Himmels zu offnen und ihre milde Luft über dieErde zu ergießen, um die beseelte und die leblose Natur aus ihremWinterschlafe zu wecken, so baß, wenn auch nur für wenige Stun-den, dem Auge die Heiterkeit des Lenzes von jedem Felde entgegenlächelte. Dann übten aber wieder die schneidenden Nordwindeihren ertödtenden Einfluß auf die Gegend, und schwarze düstereWolken, welche die Strahlen der Sonne auffingen, ließen denWechsel um so schmerzlicher empfinden. Diese Kämpfe der Naturwurde» täglich häufiger, während die Erde, gleichsam das Opferdes Streites, langsam den heitern Schmuck des Winters verlor,ohne den des Frühlings zu gewinnen.

Mehrere Wochen wurden in dieser unlustigen Weise zugebracht,während welcher die Einwohner des Striches allmählig die Ge-schäfte des Winters mit den mühsameren der folgende» Jahreszeitvertauschten. Im Dorfe drängten sich nicht mehr fremde Gäste;der Handel, der in den letzten Monaten die Läden belebt hatte,begann flau zu werden; die Landstraßen verwandelten ihre glän-zenden sestgetretenen Schneerinden in einen fast unwegsamen Kothund ließen nichts mehr von den heiteren und lärmenden Reisendenblicken, die sich den Winter über mit ihren Schlitten darauf ge-tummelt hatten, mit einem Worte, Alles schien auf eine ge-