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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
Entstehung
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Kälte außen zu der Hitze der Trinkstube, in Verbindung mit derTiefe und Häufigkeit van Richards Zügen, hatten bereits, wasHeiterkeit anbelangt, das Gleichgewicht zwischen letzterem Ehren-manne und den übrigen Gästen hergestellt, und jetzt hielt er einPaar mit dampfendem Flip gefüllte Becher dem Jäger entgegen.

Ja, lustig muß es hergehen, alter Knabe!" rief er.Esist ein lustiges Christfest! Was Sonnenschein und Sommer! ScydIhr blind, Lederstrumpf, daß Ihr den Mondschein und den Winternicht mehr sehen könnt? Steckt Euch eine Brille in's Gesichtund sperrt Eure Augen auf

Fort, fort mit den Grillen,

Und fort mit den Stillen

Daß Sörzen nicht streuen die silbernen FlockenZn frühe in unsere dunkelen Locken.

Hört jetzt den alten John mekkern. Die Indianer habenim Grunde doch eine verzweifelt trübselige Musik, Major. Ichmöchte wohl wissen, ob sie nie nach Noten singen."

Während Richard abwechselnd sang und plauderte, ließ Mo-hegan einige schwerfällige und eintönige Laute vernehmen, die ermit einer sanften Bewegung des Kopfes und des ganzen Körpersbegleitete. Es waren nur wenige Worte und zwar indianische, sodaß sie nur von ihm selbst und von Natty verstanden wurden.Ohne auf Richard zu achten, fuhr er fort, seine wilde melancho-lische Weise zu singen, wobei er sich bald in die höchsten Töne«erstieg, bald wieder in die tiefen bebenden Laute überging, welcheden Charakter der indianischen Musik bezeichnen.

Die Aufmerksamkeit der Gesellschaft war nun sehr gctheilt,da die Männer, welche früher mehr im Hindergrunde gesessen, sichin kleine Gruppen sammelten und verschiedene Gegenstände bespra-chen, unter denen die Behandlung schäbiger Schweine und PfarrersGrant'S Predigtweise ein Hauptthema abgaben, während DoctorTodd sich mühte, Marmaduke die Beschaffenheit der Verletzung