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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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die ungewöhnliche Gluth seines Auges sänftigte sich allmählig, undseine GesichtsmuSkeln nahmen die gewöhnliche Ruhe wieder an;dann aber schüttelte er leicht das Haupt, winkte Herrn Grant mitWürde, weiter zu gehen, und so gte selbst schweigend nach. DieAufregung veranlaßte den Geistlichen, mit ungewöhnlicher Schnellein dem tiefen Pfade fortzueilen, und der Indianer hielt, augen-scheinlich ohne daß es ihn Anstrengung kostete, gleichen Schrittmit ihm; der junge Jäger aber bemerkte, als bereits ein kleinerZwischenraum zwischen den beiden Vordem und den Folgenden lag,daß das Mädchen nicht nachzukommcn vermochte, weßhalb er ihrseinen Beistand anbot.

Sie sind ermüdet, Miß Grant," sagte er.Man gleitet aufdem Schnee leicht aus, und Sie sind nicht im Stande, eS unsMännern gleich zu thun. Ich bitte, treten Sie ein wenig ans dieSeite und nehmen Sie den Beistand meines Armes an. JenerLicht dort kommt, wie ich glaube, aus dem Hause Ihres VaterS;aber es scheint noch ziemlich weit entfernt zu scyil."

Ich kann noch recht gut gehen," erwiederte sie mit leiser,bebender Stimme;aber das Benehmen des Indianers hat micherschreckt. Ach, sein Auge war fürchterlich, als er es gegen den Monderhob, während er mit meinem Vater sprach. Doch, ich vergesse,Sir, daß er Ihr Freund und seinen Reden nach zu schließen, viel-leicht Ihr Verwandter ist; und doch habe ich keine Angst vor Ihnen."

Der junge Mann trat auf die Schneerinde, welche fest genugwar, um sein Gewicht zu tragen und veranlaßte seine Gefährtinmit sanfter Gewalt, ihm zu folgen. Er legte ihren Arm in denseinigen, nahm die Mütze von seinem Kopfe, so daß die dunkeln Lockenin reichen Ringeln um seine offene Stirne wallten, und ging miteiner Miene selbstbewußten Stolzes neben ihr her, als wolle er sieanffordern, die Gedanken in seinem Innersten zu lesen. Luisewarf nur einen verstohlenen Blick auf den Jüngling und schritt,gestützt von seinem Arme, rasch und ruhig voran.