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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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und ihr den Arm gereicht hatte. Sobald sie Alle wohlbehaltenauf der andern Seite standen, stieg er an dem Ufer wieder hinanund setzte sein Gespräch fort.

Es war nicht Recht, mein lieber Herr, es war unter keinenUmständen Recht, solche Gefühle aufkommen zu lassen; am aller-wenigsten aber in einem Falle, wo von keiner absichtlichen Beschä-digung die Rede sepn konnte."

ES ist etwas Gutes in den Worten meines Vaters," sagteMohegan, indem er stehen blieb und dadurch auch diejenigen,welche ihm nachfolgten, zum Haltmachen nüthigte;denn ebensospricht Mignon. Der weiße Mann mag thun, wie ihm seineVäter gesagt haben; aber der junge Adler hat das Blut einesDelawarcnhäuptlingS in seinen Adern; es ist roth und der Flecken,den es macht, kann nur durch das Blut eines Mingo ausgelöschtwerden."

Herr Grant wurde durch die Unterbrechung des Indianers soüberrascht, daß er sich umwandte und den Sprecher ansah. Seinemilden Züge waren auf das stolze und wilde Antlitz des Häupt-lings gerichtet und sprachen das Entsetzen aus, welches er fühlte,als er eine solche Ansicht aus dem Munde eines Mannes vernahm,der sich zu der Religio» seines Heilandes bekannte. Er erhob diegefalteten Hände und rief:

John, John! ist das die Religion, die Du von den Herrn-hutern gelernt hast? Doch nein ich will mir keine solche lieb-lose Voraussetzung erlauben. Sie sind fromme, sanfte und mildeLeute, und würden solche Leidenschaften nicht dulden, sich abersage Euch, liebet Eure Feinde; segnet die, so Euch fluchen; thutGutes denen, die Euch Haffen, und betet für die, welche Euchbeleidigen und Verfolgeick! Dieß ist das Gebot Gottes, John,und wer sich nicht Mühe gibt, demselben »achzukommen, wird dasReich der Seligen nicht schauen."

Der Indianer hörte dem Geistlichen mit Aufmerksamkeit zu;