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aus einer wohlbegründeten Lehre und einer die Andacht hebendenLiturgie fließen. Sie haben wahrgenommen, wie ich mich diesenAbend in die Laune meiner Zuhörer fügen mußte. Der guteHerr Jones wünschte, daß ich die Eommnnionformel und in derThat sogar den ganzen Morgengottesdienst verlesen sollte, aber zumGlück verlangen dieß die Kirchengesctze am Abend nicht, wie csdenn überhaupt auf meine neue Gemeinde unangenehm eingewirkthaben würde. Aber ich gedenke morgen das Sakrament zu admi-nistrircp. Werden Sie an der Commnnion Theil nehmen, meinjunger Freund?"
„Ich glaube nicht, Sir," erwiederte der Jüngling mit einigerVerlegenheit, die sich keineswegs verminderte, als Miß Grantplötzlich unwillkürlich stehen blieb und überrascht die Augen aufihn heftete. „Ich fürchte, daß ich nicht vorbereitet bin. Ich habemich noch nie dem Altar genähert und möchte es auch nicht thnn,so lange ich finde, daß noch so viel Irdisches mein Herz gefangen hält."
„Jeder muß sich selbst am besten kennen," sagte Herr Grant,„obgleich mich dünkt, daß ein Jüngling, der sich nie von falschenLehren hat Hinreißen lassen, und der sich so viele Jahre hindurchder Reinheit unserer Liturgie erfreute, getrost kommen dürfe. Dochist die Handlung zu heilig, Sir, und Niemand sollte sic begehen,wenn er nicht die Ueberzeugung in sich trägt, daß cS ihm völligErnst damit ist. Ich bemerkte diesen Abend in Ihrem Benehmengegen den Richter Temple eine Reizbarkeit, die nahe an eine derschlimmsten Leidenschaften des Menschen gränzt. — Wir wollenhier über diesen Bach gehen; das Eis ist, denke ich, fest genug,um uns zu tragen. — Nimm Dich in Acht, liebes Kind, daß Dunicht ausgleitest."
Bei diesen Worten bog er in eine kleine Versenkung desPfades nach einem der kleinen Bäche ein, welche ihr Wasser inden See ergoßen, und als er sich umwandte, um nach seinerTochter zu sehen, bemerkte er, daß der Jüngling vvrgetreten war