Mitthcilung gemacht hatte, Kirche und Gemeinde wurden sich glück-lich schätzen, in den Schovß der protestantisch-bischöfliche» Kircheausgenommen zu werden. Sobald tndeß die Neutralität des Rich-ters öffentlich bekannt war, fand Herr Jones, daß er gegen einstörrigeS Volk anzukämvfen hatte. Er versuchte es daher zuvörderst,die Bewohner des Dorfes durch Vernnnftgründe für seine Ansichtzu gewinnen, indem er sie in ihren Häusern besuchte und theolo-gische Controverse-Predigten hielt, welche auch geduldig und ohneein Wort der Erwiederung angehört wurden, so daß Richard amSchluffe seiner Wanderung der Ansicht war, die Sache stehe ent-schieden zu seine» Gunsten, Um daher das Eisen zu schmieden,so lange es noch heiß wäre, ließ er durch den Templetoner Anzeigereine Versammlung ausschreiben, damit die Frage mit einem Maledurch die Abstimmung bereinigt würde. Aber keine Seele erschien;und so wurde einer der drückendsten Nachmittage, den Richard jeerlebt hatte, in einer zu nichts führenden Diskussion des genanntenHerrn mit Frau Hollister verbracht, welche steif und fest behaup-tete, die methodistische Kirche (zu der sie selbst gehörte) sey diebeste, und verdiene daher am allerehesten in den Besitz des neuenGotteshauses zu kommen. Richard bemerkte jetzt, daß er zu san-guinisch in seinen Hoffnungen gewesen und in den Jrrthum verfallensey, dem sich alle diejenigen leicht aussctzten, welche ohne gehörigeSachkenntniß mit diesem klugen und vorsichtigen Volke verkehrten.Er suchte daher sich so gut als möglich zu verstellen, um auf diesemWege Schritt für Schritt seinem Ziele näher zu kommen.
Das Geschäft der Errichtung des Gebäudes war einstimmigHerrn Richard und Herrn Hiram Dovlittle übertragen worden.AuS ihren Händen war bereits das Haus des Richters, die Aka-demie und das Gefängniß hervorgcgangen, und sie allein wußte»den Plan zu einem Gebäude und die Ausführung desselben zu leiten.Gleich anfangs hatten die beiden Architekten ihre Obliegenheitenin einer Weise getheilt, daß der Erstcre die Fertigung der Plane