herablaffen wollten, eine so eifrig gesuchte Würde auf die ameri-kanischen Sendlinge zu übertrugen. Zeit, Geduld und Eifer be-seitigten jedoch jedes Hindcruiß, und die hochwürdigen Herrn deramerikanischen Gemeinden kehrten endlich als erste Würdenträgerder sichtbaren Kirche zu ihren harrenden Diöcesen zurück. Nunwurden Priester und Diacone ordinirt und Missionäre auSgcschickt,um die erlöschende Flamme der Andacht bei denjenigen Kirchen-angehörigen, die durch ihren Aufenthalt in neuen und noch un-vrganisirten Distrikten des gewöhnlichen CultuS beraubt waren,wieder anzufachen.
Zu der Zahl der Letzteren gehörte Herr Grant. Er war inden Strich geschickt worden, dessen Hauptort Templeto» war, undMarmadnke hatte ihn freundlich eingeladcn, seinen Wohnsitz in demDorfe zu nehmen — ein Ansinnen, welches durch Nichard'Sglaubenseifriges Drängen sehr unterstützt wnrde. Man errich-tete für den Geistlichen und seine Familie eine kleine bescheideneWohnung, und sein Einzug in dem Dorfe hatte nur einige Tagevor dem Augenblicke stattgefunden, welcher ihn dem Leser znm Er-stenmale vorführte. Da seine Doclrine den meisten Einwohnernnoch ganz neu war, und zufällig ein Geistlicher von einem an-dern Bekcnntniß, der einen Zögling an die Akademie geliefert, dasFeld vornweg eingenommen hatte, so mußte der neue Ankömmlingam ersten Sonntage schweigend zusehen; aber »nn sein Nebenbuhlereine», Meteore gleich, die Luft mit dem Licht seiner Weisheit erfüllend,wieder verschwunden war, erhielt Richard den Auftrag, der Gemeinde zuverkündigen, daß der hochwürdige Herr Grant am Vorabende desheiligen Christfestes in dem Saale der Akademie zu Tempkcton öffent-lichen Gottesdienst nach dem Ritus der englische» protestantischenKirche abhalten werde. Diese Ankündigung veranlaßte eine großeBewegung unter den Anhängern der verschiedenen Secten. Einigewaren neugierig, was Wohl dabei herauskommen würde; anderespöttelten darüber; bei weitem der größere Thei! aber, eingedenk