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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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keinen Unterschied der Farben, und auch die Erde füll nicht Zeugeeiner Trennung sehn. Es ist gut und heilsam, John, in der Feierheiliger Festtage neue Erkenntniß und eine Stütze gegen denWankelmuts, zu holen; aber alle Formen sind nur unnützes Räu-cherwerk vor dem Heiligen, wen» sie nicht von einem frommenund demüthigen Sinne begleitet werden."

Der Indianer trat ein wenig zurück, richtete seinen Körperder ganze» Länge nach ans, erhob seinen rechten Arm und zeigtemit seinem Vorderfinger gen Himmel, worauf er die andere Handauf die nackte Brust legte und mit Nachdruck sprach:

Das Auge des großen Geistes schaut durch die Wolken;MoheganS Herz ist offen."

Das ist wohl gut, John, und ich hoffe daher, daß Du inder Uebung dieser Pflicht Heil und Trost finden wirst. Der großeGeist übersieht keines seiner Kinder, und der Mann in den Wäl-dern ist ebenso gut Gegenstand seiner Vatersorge, wie die Bewoh-ner der Paläste. Ich wünsche Dir gute Nacht und Gottes Segenauf Dein Haupt."

Der Indianer senkte den Kopf und Beide schieden der Eine,nm seine Hütte aufzusuchen, der Andere, um sich der Abendtasel-Gescllschaft anzuschließen. Während Benjamin dem sich entfernen-den Häuptling die Thüre öffnete, rief er ihm in einem Tone, derihn ermuthigen sollte, nach:

Der Pfarrer hat die Wahrheit gesprochen, John. Wennman im Himmel auf die Farbe der Haut Rücksicht nähme, sokönnte man aus den Musternngsbüchern recht leicht ein gutes Chri-stenkind, wie mich, ausstreichen, weil die meinige durch das Kreuzenunter heißen Breitegraden etwas roth geworden ist. Allerdingswäre aber dieser verwünschte Nordwester im Stande, auch dieHaut eines Mohren zu bleichen. Reffe Deine Decken ein, Mann,oder Dein rothes Fell wird kaum durch die Nacht segeln können,ohne in der Kälte Schaden zu nehmen."