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3 (1842) Die Ansiedler an den Quellen des Susquehanna : ein Zeitgemälde
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Achtes Kapitel-

Hier eine» sich Verbannte aller ZonenUnd sprechen friedlich in den fremdsten Lauten.

Campbell.

Wir haben unsere Leser in den Hauptpersonen dieser Ge-schichte bereits mit verschiedenen Charakteren und Nationalzügenbekannt gemacht; um jedoch die Glaubwürdigkeit unserer Erzählungfest zu begründen, wollen wir in Kürze die Ursachen auseinanderzn setzen versuchen, die uns veranlaßt, hier ein so buntes Ge-misch von handelnden Personen zusammen zu stellen.

I» der Zeit, welcher unserer Geschichte anheimfällt, begannin Europa jene Bewegung, welche nachher seine politische Institu-tionen bis in's Mark erschütterte. Ludwig XVl. war enthauptet,und eine Nation, die sonst für die gesitteteste unter den civilisirten Völ-kern der Welt galt, hatte ihren Charakter so weit geändert, daßan die Stelle der Schonung, der Hochherzigkeit und des Muthes,Grausamkeit, Hinterlist und Wildheit getreten waren. Tausendevon Franzosen sahen sich genöthigt, Schutz in fernen Ländern zusuchen. Unter den Vielen, welche sich aus Frankreich und dendazu gehörigen Inseln nach den vereinigten Staaten von Amerikaflüchteten, befand sich auch Monsieur Le Quoi. Er war demRichter Temple durch das Haupt eines angesehenen Handelshausesin Neu-Vork, mit dem Marmaduke in einiger Verbindung standund nicht selten gute Geschäfte abschloß, empfohlen worden. Beidem ersten Zusammentreffen mit dem Franzosen hatte unser Richterin ihm einen Mann von Bildung entdeckt, der in seiner Heimathglücklichere Tage gesehen hatte. Einige Andeutungen, die Mon-sieur Le Onoi entschlüpften, ließen in ihm einen westindischenPflanzer vermuthen, deren eine große Anzahl Saint Domingo unddie übrigen Inseln verlasse» halte, und dis jetzt in den Staaten