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der Richter lächelnd, „n»d es ist keineswegs ausgemacht, ob ichbei der Erlegung desselben nicht Beihilfe leistete. Sei) dem aber,wie ihm wolle, der junge Mann wurde durch meine Hand oerletztund es ist nun Deine Sache, ihn zu curiren, und die meinerTasche, Dich für Deine Bemühung zu belohnen."
„Swei Sach, auf die man sich kann verlaß sehr gut," bemerkteMonsieur le Quoi mit einer höflichen Verbeugung gegen denRichter und den Praktiker.
„Danke, Monsieur," entgegnete der Richter; „aber wir haltenden jungen Mann unnöthig auf. Remarkablc, Du wirst so gut sepn,für Leinwand und Charpie zu sorgen."
Diese Bemerkung bewirkte eine Beendigung der Complimenteund veranlaßte den Arzt, einen spähenden Blick in der Richtungseines Patienten zu werfen. Der junge Jäger hatte während deseben berührte» Gesprächs seinen Mantel abgeworfen und stand nunin einem einfachen Anzug von dem hellfarbigen selbstgewirktenZeuge der Gegend da, welcher augenscheinlich noch ganz neu war.Er hatte bereits die Hand an den Kragen seines Rocks gelegt, umauch dieses Kleidungsstück abzulegen, als er plötzlich wieder innshielt, denn sein Blick fiel auf die bekümmerte Elisabeth, die unbe-weglich und zu sehr von Angst überwältigt dastand, um seinerBewegungen zu gewahre». Ein leichtes Roth färbte die Stirnedes Jünglings.
„Der Anblick von Blut könnte die Dame beunruhigen. Gehenwir daher lieber, bis die Wunde verbunden ist, in ein anderes Zimmer."
„Nicht doch," sagte Doctor Todd, dem seine ganze Keckheitwieder gekommen war, sobald er bemerkte, daß sein Patient keinMann von Bedeutung sep — „die Helle Beleuchtung des Saalesist der Operation günstig — ein Vortheil, den wir um so weniger,aus dem Auge lassen wollen, da man sich desselben so selten z>.rerfreuen hat."